Viren

Vertrauter Feind Erkältung

published: 03.12.2011

Die meisten von uns sind mindestens einmal im Jahr erkältet (Foto: Public Address)Die meisten von uns sind mindestens einmal im Jahr erkältet (Foto: Public Address)

Alle Jahre wieder... kommt nicht nur die Adventszeit, sondern auch meistens eine fette Erkältung, die uns tagelang ans Bett fesselt. Mit Schnupfnase, Kopfschmerzen und Husten plagt sich fast jeder in regelmäßigen Abständen herum. Aber warum ist das so?

Aller schlechten Dinge sind drei

Im Gegensatz zu Röteln oder Masern, durch die wir uns einmal im Leben quälen und dann nie wieder, sind Erkältungen schon fast ständige Begleiter - besonders in der kalten Jahreszeit sind die wenigsten davor gefeit. Wissenschaftlich gibt es dafür gleich frei Erklärungen:

* Das Immunsystem wird von Keimen hinters Licht geführt
Vereinfacht gesagt gibt es Viren und Keime die sehr manipulativ sind und die Körperabwehr austricksen, so dass das Immunsystem sie zwar einmal bekämpft hat, beim nächsten Kontakt jedoch nicht als gefährlich wiedererkennt. Es schaltet sie daher nicht direkt aus und lässt sie ihr Unwesen treiben. Bis das Immunsystem ihnen den Garaus machen kann, sind die Erkältungsviren meistens erst einmal eine Zeit lang krank.

* Viren bleiben nicht gleich, sondern verändern sich stetig
Wenn unser Immunsystem es tatsächlich geschafft hat, sich auf die eine oder andere Art vor einem Virus zu schützen, ist dieser Schutz aber auch nur eingeschränkt möglich, denn: Viren bleiben nie gleich. Sie vollziehen ständig Veränderungen. Und gegen ein Virus, dass das Immunsystem auf Grund von Mutation nicht erkennt, muss es seinen Kampf wieder von vorne beginnen

* Die Erkältungserreger sind vielfältig und unterscheiden sich voneinander
Es gibt mit 200 verschiedenen Arten einfach zu viele Erreger, die Heiserkeit, Husten oder Schnupfen auslösen. So ist unser Körper vielleicht gerade damit beschäftigt, sich erfolgreich gegen ein Virus zu wehren, da kommt schon das nächste daher. Das Immunsystem ist also mit einer Aufgabe fertig und muss gleich die nächste, neue Probe bestehen. Dafür braucht es allerdings Zeit - drei bis sieben Tage sind es durchschnittlich.



[TK]

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