Haarpflege

Mach deine Haare winterfest

published: 08.01.2012

Beim Bürsten solltest du schonend mit deinen Haaren umgehen (Foto: Public Address)Beim Bürsten solltest du schonend mit deinen Haaren umgehen (Foto: Public Address)

Ziehst du die Mütze vom Kopf, erinnert nichts mehr an die perfekt gestylte Mähne vom Morgen, für die du so lange vor dem Spiegel gestanden hast... Trockene, elektrisch aufgeladene Haare können besonders in den kalten Monaten zum Ärgernis werden. Die Techniker Krankenkasse gibt Tipps, wie deine Haare auch jetzt gesund und vital bleiben.

Starke Strapazen

Unsere Haare sind ständig wechselnden Bedingungen ausgesetzt: Während sie draußen mit kalter Luft oder gar Schnee und Regen zu kämpfen haben, wartet drinnen meist trockene, warme Heizungsluft auf sie. Kälte und Heizungsluft entziehen den Haaren viel Feuchtigkeit, die sie jedoch brauchen, um gesund und glänzend zu bleiben. Verlieren sie hingegen viel von dem kostbaren Nass, wird die so genannte äußere Haarrinde spröde und es bilden sich kleine Risse: Es entsteht Spliss.

Trägst du zusätzlich noch warme Mützen und Schals oder läufst über einen synthetischen Teppich, lädt sich das Haar durch die starke Reibung statisch auf – und geht seiner eigenen Wege.

Feuchtigkeit erhalten

Generell solltest du mit deinem Schopf schonend umgehen, um nicht zu riskieren, dass ohnehin beschädigte Haare deinem Zerren oder Reißen zum Opfer fallen. Bevor du sie wäschst, solltest du sie deshalb sanft entwirren, damit die aufgequollenen Härchen später nicht verletzt werden. Falls die Spitzen stark angegriffen sind, kannst du zur Hilfe einen Spritzer Conditioner ins trockene Haar geben.

Rubbel deinen Schopf nach dem Waschen keinesfalls mit dem Handtuch trocken, sondern drücke ihn vorsichtig aus. Halte beim Föhnen genügend Abstand, damit die heiße Luft die Strähnen nicht unnötig strapaziert und föhne vom Ansatz bis zur Spitze – also in Wuchsrichtung.

Fliegende Mähne

Sind die Haare elektrisch aufgeladen, versuche gar nicht erst, das Chaos mit einer Bürste oder einem Kamm aus Plastik zu bändigen. Das Material neigt selbst häufig zu einer statischen Aufladung und verschlimmert das Problem nur. Besser eignen sich Holz oder Hartgummi, bei Bürsten sollten die Borsten aus Naturfasern und nicht aus Metall oder Draht bestehen. Es hilft auch, einen kleinen Klecks Glanzfluid, Gel oder Feuchtigkeitscreme in den Händen zu verreiben und sanft über die Haare zu streichen. Im Nu legen sich unbändige Härchen wieder in Form.

Um deine Frisur von vornherein zu schonen, versuche es doch einmal mit einem kleinen Trick: Wickele deine Frisur in einen Seiden- oder Satinschal, bevor du deine Mütze oder Kapuze aufsetzt. Der Stoff fungiert als Barriere und schützt die Haare mit seinen feinen Fasern vor statischer Aufladung. Übrigens: Wer sich im Winter auf der Ski-Piste tummelt, sollte seine Haare mit einer Mütze oder besser einem Skihelm vor UV-Strahlung schützen.

Verstärkt pflegen

Da die Haarspitzen im Winter häufig auf Rollkrägen, Wollpullis oder -schals aufliegen, brauchen sie eine intensive Pflege. Um zu vermeiden, dass durch die Reibung Spliss entsteht, lasse sie öfter als in den warmen Monaten nachschneiden. Verwende außerdem Shampoos und Spülungen, die Proteine, Feuchtigkeitsbinder oder auch Silikone enthalten. Ein Klecks Gel oder Haarfestiger vor dem Föhnen schützen zusätzlich vor fliegenden Haaren.

Gönne den Haaren einmal wöchentlich eine kleine Wellnessbehandlung - Haarkuren stärken die Schuppenschicht und versorgen ausgetrocknetes Haar mit Feuchtigkeit. Benutze ab und an ein gründliches Peeling-Shampoo, um Hautschüppchen und Rückstände zu entfernen. Abends solltest du die Haare stets gründlich bürsten, um sie von den Pflegeprodukten zu befreien.

[TK]

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