Olympische Spiele

102 Medaillen für China?

published: 26.07.2012

Die Olympischen Spiele in London haben noch nicht einmal begonnen, da meinen Ökonomen der Ruhr-Universität Bochum schon zu wissen, wie der Medaillenspiegel am Ende aussieht. Nach ihren Berechnungen wird China mit 102 Medaillen den ersten Platz einnehmen, gefolgt von den USA mit 100 und Russland mit 71 mal Edelmetall. Deutschland würde mit 36 fünf Medaillen weniger gewinnen als 2008 Peking.

Tolle Trefferquote

Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 stimmten die Berechnungen der Bochumer zu 97,4 Prozent mit dem tatsächlichen Medaillenspiegel überein, 2008 in Peking waren es 96,9 Prozent. Für ihre detaillierte Prognose betrachteten die Bochumer Ökonomen politische, wirtschaftliche, demografische und kulturelle Daten. So hätten beispielsweise bevölkerungsreiche Länder mehr talentierte und damit erfolgreiche Athleten als bevölkerungsärmere.

Auch der Wohlstand und damit die Möglichkeiten eines Landes, Sportler effektiv zu fördern, spielen für die Erfolgsaussichten eine große Rolle. Gastgeberländer investierten in der Regel vergleichsweise viel in die Sportförderung, sodass die Ökonomen für Großbritannien in diesem Jahre mit 57 zehn Medaillen mehr erwarten als noch 2008. Auch das politische System sowie der Heimvorteil der Teilnehmerländer mit ähnlichem Klima wie das Gastgeberland sind von Bedeutung.

Hier eine Übersicht der voraussichtlich 15 besten Nationen und der Anzahl der Medaillen:

1. China 102
2. Vereinigte Staaten 100
3. Russland 71
4. Vereinigtes Königreich 57
5. Australien 43
6. Frankreich 39
7. Deutschland 36
8. Südkorea 31
9. Kuba 29
10. Brasilien 28
11. Ukraine 28
12. Italien 27
13. Japan 27
14. Weißrussland 19
15. Spanien 19

Eine Gesamtübersicht des errechneten Medaillenspiegels findest du hier

[PA]

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Gesamtübersicht des errechneten Medaillenspiegels

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