Wahl-Party in der Bucerius Law School

"Obama for Kanzler"

published: 05.11.2008

Die Hamburger Bucerius Law School war für eine Nacht das US-Wahlkampfzentrum in Norddeutschland (Foto: Public Address) Die Hamburger Bucerius Law School war für eine Nacht das US-Wahlkampfzentrum in Norddeutschland (Foto: Public Address)

Für eine Nacht war die Hamburger Bucerius Law School die US-Wahlzentrale in Norddeutschland. Mehr als 2000 Gäste, darunter überdurchschnittlich viele Studenten, feierten eine ausgelassene Wahlparty auf amerikanische Art: mit US-Flaggen, Hüten, Obama- und McCain-Ansteckern und sogar Transparenten mit der Aufschrift "Obama for Kanzler". An diesem Abend wurden Hörsäle zum Live-Studio für Johannes B. Kerner, ARD und ZDF, CNN und NDR. Das Café der Hochschule verwandelte sich in eine exklusive VIP-Lounge.

Viele Studierende feierten auf amerikanische Art mit US-Flaggen, Hüten, Obama- und McCain-Ansteckern (Foto: Public Address)Viele Studierende feierten auf amerikanische Art mit US-Flaggen, Hüten, Obama- und McCain-Ansteckern (Foto: Public Address)

Die US-Generalkonsulin Karen E. Johnson staunte und freute sich über das Interesse der vielen Studierenden, Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter, die zur Wahlparty gekommen waren. Einträchtig zelebrierten in Deutschland lebende Amerikaner und deutsche Amerika-Fans den Tag der Entscheidung. In mehreren Podiumsdiskussionen spekulierten amerikanische und deutsche Experten über den Ausgang der Wahl. Johannes B. Kerners Filmteam drängte sich ins Auditorium, von begeisterten Zuschauern umringt, um mit US-Experten zu diskutieren und hin und wieder live zu Klaus Kleber oder Henry Kissinger zu schalten. In überfüllten Hörsälen referierten Spezialisten wie Dr. Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Berlin, Jan Friedmann ("Der Spiegel") und Dr. Patrick Keller von der Adenauer-Stiftung. Mit weißen Hüten in US-Flaggen-Design saßen die Zuhörer sogar auf dem Fußboden, um den politischen Theorien zu lauschen.

Passend zum Anlass verwandelte sich die Mensa in einen "Food Court", der die Gäste im ganzen Haus mit passenden Wahlkampf-Spezialitäten wie Popcorn, Burgern, Hot Dogs, Muffins und Bagels versorgte. Erste Hochrechnungen gab es kurz nach Mitternacht auf mehreren Leinwänden und Monitoren. Durch die Bucerius Law School wehte an diesem Abend ein Hauch US-Spirit. Ob zur Bundestagswahl im nächsten Jahr ähnliche Stimmung aufkommt, bleibt abzuwarten.

[Marlene Hofmann]

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