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Tipps gegen Prüfungsstress

Panik vor der Klausur?

published: 11.02.2009

Um sofort Anspannung abzubauen, hilft manchmal ein lauter Schrei (Foto: shutterstock.com/Voyagerix) Um sofort Anspannung abzubauen, hilft manchmal ein lauter Schrei (Foto: shutterstock.com/Voyagerix)

Am Ende des Semesters wird es ernst: Die Prüfungen stehen an. So manch ein Faulenzer verwandelt sich nun in einen gestressten Workaholic und wohin man schaut, herrscht geschäftige Betriebsamkeit. Doch beim wochenlangen Büffeln häuft sich nicht nur Wissen zu einem stattlichen Berg an, auch Druck und Anspannung steigen ständig.

Um zwischen Schreibtisch und Klausur nicht die Nerven zu verlieren, solltet ihr in Prüfungsphasen für ausreichend Entspannung sorgen. Einigen hilft es, in Stresssituationen richtig "Dampf abzulassen", andere wiederum brauchen Ruhe. Welche Methoden sich eignen, verrät euch die Techniker Krankenkasse.

Den Frust loswerden
Ihr seid vom Lernen angespannt, reizbar und geht bei jeder Kleinigkeit sofort in die Luft? Dann solltet ihr eurem Körper die Möglichkeit geben, diese negative Energie abzubauen, denn dauerhafte Anspannung schwächt das Immunsystem: Der Organismus produziert Stresshormone, der Kreislauf und der Stoffwechsel verändern sich und die körpereigenen Abwehrkräfte sinken.

Um sich schnell Erleichterung zu verschaffen, hilft es schon, kräftig mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, mit den Füßen zu trampeln oder einmal laut zu schreien – für Letzteres eignet sich übrigens das Auto ideal, falls ihr eure Mitbewohner nicht verschrecken wollt. Wer Aggressionen loswerden will, bearbeitet am besten sein Kopfkissen, Sofapolster oder, falls vorhanden, einen Sandsack. Auch ein Stressball aus Schaumstoff lässt sich wunderbar gegen Wände feuern. Habt ihr abends noch zu viel Energie, könnt ihr euch auf einer Party den ganzen Stress von der Seele tanzen.

Das Gedanken-Karussell

Egal, wie müde und entspannt ihr euch fühlt, spätestens abends im Bett beginnt das quälende Nachdenken über die Prüfungen. Hat das Gedanken-Karussell erst einmal angefangen, sich zu drehen, liegen viele oft stundenlang wach und finden keinen Schlaf.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, schreibt abends sämtliche Gedanken auf. Haltet alles, was euch belastet, bewusst auf einem Zettel oder in einem Heft fest. Mit dieser Methode gelingt es leichter, die Gedanken zu gliedern. Aus einem chaotischen Wust von Gedankenfetzen wird so eine überschaubare Liste von Aufgaben oder Ängsten. Habt ihr alles notiert, verschließt das Buch oder faltet das Papier zusammen und legt es, nicht nur "gedanklich", in einer Schublade ab.

Um dauerhaft relaxt zu bleiben, hilft es, sich regelmäßig beim Sport auszupowern. Ob Joggen, Walken oder Radfahren – schon 20 Minuten reichen, um die Stresshormone herunterzufahren und die Energiespeicher aufzuladen. Gönnt eurem Körper täglich etwas Bewegung an der frischen Luft und kommt mindestens zweimal wöchentlich richtig ins Schwitzen. Das stärkt gleichzeitig das Immunsystem.

Entspannung für die Lernpausen
Eigentlich wollt ihr konzentriert lernen, fühlt euch aber ruhelos und nervös? Dann kann es helfen, sich einige Minuten bewusst zu entspannen. Um euer Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen und den Organismus zu entkrampfen, atmet tief ein, haltet den Atem einige Sekunden an und atmet dann langsam wieder aus.

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