Webspecial

Social Meedia Week 2013

published: 25.02.2013

Alexander J. Galach, Mike Schnoor, Wolfgang Macht, Nina Voncken, Daniel Backhaus und Jürgen Sorg (v.l.) bei der Veranstaltung "Gebremst im Netz" (Foto: Public Address)Alexander J. Galach, Mike Schnoor, Wolfgang Macht, Nina Voncken, Daniel Backhaus und Jürgen Sorg (v.l.) bei der Veranstaltung "Gebremst im Netz" (Foto: Public Address)

"Medienkompetenz geht beim Fernsehen los", mit diesem Statement startete der Social-Media-Manager Daniel Backhaus seinen Vortrag "Medienkompetenz – die Basis für digitale Herausforderungen" im Rahmen der Diskussionsrunde "Gebremst im Netz" der Techniker Krankenkasse (TK). Die Veranstaltung der Social Media Week 2013 richtete sich besonders an Studierende, die bald ins Arbeitsleben eintreten. Die neuen Medien spielen im heutigen Arbeitsleben eine immer größere Rolle und prägen die Unternehmenskultur und die Online-Reputation einer Firma entscheidend mit. Backhaus sprach weiter über Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz im Beruf und riet, wie Mitarbeiter im richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken geschult werden sollten.

Social-Media-Führerschein für alle

Backhaus setzt sich neben Social Media Guidelines, die heutzutage kostenfrei im Internet gefunden werden können, für die Einführung eines Social-Media-Führerscheins in Unternehmen ein. Auch eine Festlegung der Netiquette, die Backhaus als "schriftlichen gesunden Menschenverstand" bezeichnete, sei unabdingbar, wenn Firmen Social-Media-Aktivitäten professionell planen möchten. Nina Voncken, Social-Media-Beauftragte der TK, berichtete vom Erfolg der Social-Media-Maßnahmen der Kasse - angefangen bei der Strategie, der Planung und der Durchführung. Auch sie war der Meinung, dass Wissensvermittlung das A und O für eine erfolgreiche Strategie in den sozialen Netzwerken sei.

Unikosmos auf der Social Meedia Week

Public Address


Die Stimme der Firma

Wer darf sich im Namen des Unternehmens äußern? Diese und andere Fragen kamen in der anschließenden Diskussionsrunde auf, die Jürgen Sorg moderierte. Viele Köche verderben den Brei – das gilt offenbar auch für Social-Media-Aktivitäten von Firmen und im Arbeitsumfeld. Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BVDW, machte sich daher für eine strikte "One-Face-To-The-Audience-Policy" stark. Alexander J. Galach vom PräventionsCentrum am UKE Hamburg beschrieb Medienkompetenz als "Frage des Loslassen-Könnens" und traf damit auch die Meinung von Backhaus, der meinte, man solle sich dem momentan herrschenden Social-Media-Hype und der Shitstorm-Hysterie nicht hingeben. Wolfgang Macht von den Netzpiloten machte deutlich, dass die "Chancen und Risiken von Social Media Regeln und Expertise verlangen", um zum Erfolg zu führen. Einig waren sich die Experten darin, dass man das Handy auch mal abschalten und offline sein müsse, um der Informationsflut gelegentlich zu entgehen.

Social Media Week 2013 (11 Bilder)

Social Media Week 2013
Social Media Week 2013
Social Media Week 2013
Social Media Week 2013



[Jan van Hamme]

Links

Techniker Krankenkasse im Web
Social Media Week 2013

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung