Kino-Tipp

"Aufbruch zum Mond"

published: 08.11.2018

Neil Armstrongs (Ryan Gosling) Weg zum Astronauten von Apollo 11 stellt der Film "Aufbruch zum Mond" dar (Foto: Universal Pictures International) Neil Armstrongs (Ryan Gosling) Weg zum Astronauten von Apollo 11 stellt der Film "Aufbruch zum Mond" dar (Foto: Universal Pictures International)

"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit." Dieser Spruch ist mit Sicherheit jedem bekannt. Am 21. Juli 1969 betrat Neil Armstrong in den frühen Morgenstunden als erster Mensch den Mond. Die ältere Generation kann sich mit Sicherheit an das Medienereignis der Liveübertragung der Mondlandung erinnern. Damals schaute die halbe Welt diesem Ereignis zu. Der Film "Aufbruch zum Mond" thematisiert den schwierigen Weg hin zur Mondlandung. Der Fokus liegt jedoch allein auf der Person Neil Armstrong und seinem persönlichen Weg zum Astronauten von Apollo 11. Das Drehbuch von Josh Singer basiert auf der Biografie "First Man: The Life of Neil A. Armstrong" des Historikers James R. Hansen. Oscarpreisträger Damien Chazelle führte Regie. Der Regisseur arbeitet erneut mit dem Schauspieler Ryan Gosling zusammen, wie auch in seinem vorherigen Film "La La Land". Gosling verkörpert die Hauptperson Neil Armstrong.

Aufbruch zum Mond - Trailer #3 deutsch/german HD

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In dem IMAX-Film geht es um den Menschen und Familienvater Neil Armstrong und seinen Weg zum Astronauten der Apollo 11 - mit all den Entbehrungen und Konflikten, die dieser Weg mit sich brachten. Zu Beginn des Filmes, Anfang der 60er Jahre, arbeitet der Ingenieur Armstrong als Testpilot. Jeden Tag kommt er zur liebenden kleinen Familie nach Hause. Mit einmal ändert sich das friedliche Familienleben schlagartig mit dem Tod der zweijährigen Tochter. Kurz darauf bewirbt sich der Familienvater als Zivilist bei der NASA für das Mondprogramm. Glücklicherweise nehmen sie Neil an und die komplette Familie zieht nach Houston, wo er seine Ausbildung zum Astronauten beginnt. Schon im September 1962 stellt die NASA ihn als Mitglied einer Astronautengruppe der Öffentlichkeit vor. Der weitere Verlauf stellt Armstrong auf eine harte Probe mit vielen Verlusten, gescheiterten Missionen und Sorgen der Familie. Der verschlossene Armstrong steht all diese Strapazen durch, immer mit einem Blick in Richtung Himmel, selbst dann, wenn um ihn herum nichts gelingen mag.
 

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Der Film betont nicht das Weltraumprogramm der USA und den damaligen Wettlauf mit der Sowjetunion. Deshalb lässt Chazelle auch den ikonografischen Moment aus, in dem Armstrong und Edwin Aldrin den Mond mit einer US-Flagge markieren. Eine politische Position ist demnach weggelassen worde. Die Konzentration bleibt stets bei der Person Armstrong und seinem unmittelbarem Umfeld. Armstrong ist letztendlich ein trauernder Mann, der überhaupt nicht für das Scheinwerferlicht geeignet ist und sich gegenüber allen immer weiter verschließt und hauptsächlich für seine Arbeit lebt. Chazelle lässt das historische Geschehen nicht ganz außer Acht und stellt die Kritik der Bevölkerung am NASA-Programms mit Verweis auf die vielen Opfer dar.

Das Sounddesign ist zudem atemberaubend passend und untermalt jede Szene. Der Sound erlaubt einen tieferen, aussagekräftigeren Einblick in die Emotionen der Astronauten, deren Familien und weitere Mitarbeiter der NASA. Originalmaterialien wie das Atmen der Astronauten verwendete der Komponist Justin Hurwitz, um die Atmosphäre lebendig erscheinen zu lassen. Es tauchen Momente im Film auf, in denen lediglich Stille herrscht und die somit die Magie des Weltraums hervorhebt.
 

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"Aufbruch zum Mond" ist ein Film für jeden, der selbst erleben will, wie es zur damaligen Zeit den wirklichen Menschen hinter dem Projekt der Gemini ergangen sein muss. Außerdem zeigt der Film bestmöglich den berühmtesten Astronauten Neil Armstrongs und seine Beweggründe für die Teilnahme an dem Mondfahrprojekt. Berühren wird dieser Film jeden, egal ob Weltall-Fan oder nicht.

"Aufbruch zum Mond"; Genre: Drama, Dokumentar; Regie: Damien Chazelle; Drehbuch: Josh Singer; Produktion: Wyck Godfrey, Marty Bowen, Isaac Klausner, Damien Chazelle; Kamera: Linus Sandgren; Musik: Justin Hurwitz; Schnitt: Tom Cross; Darsteller: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason clarke, Christopher Abbott, Kyle Chandler, Corey Stoll, Connor Blodgett, Brian D'Arcy James, Pablo Schreiber, Luke Winters, Ciaran hinds, Patrick Fugit, Olivia Hamilton, Lukas Haas, Shea Whigham, Willie Repoley, Ethan Embry, Ben Owen; Laufzeit: 143 Minuten; FSK: 12; Universal Pictures International Germany; Kinostart: 8. November 2018



[Hannah Gerdts]

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