OECD-Bericht

Höherer Abschluss, mehr Gehalt

published: 11.09.2019

Je höher der Abschluss ist, desto besser sind im Schnitt die Berufs- und Verdienstaussichten, so eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Foto: Song_about_summer/Shutterstock.com) Je höher der Abschluss ist, desto besser sind im Schnitt die Berufs- und Verdienstaussichten, so eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Foto: Song_about_summer/Shutterstock.com)

Bildung zahlt sich aus: Je höher der Abschluss ist, desto besser sind im Schnitt die Berufs- und Verdienstaussichten. Dies gilt für Deutschland und 35 weitere Länder, so die aktuelle Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD). Die Ergebnisse für Deutschland wurden am 10. September in Berlin vorgestellt. Die wachsende Nachfrage nach höherer Bildung ist demnach eine positive Entwicklung, die allerdings durch kluge Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit der verschiedenen Bildungsangebote begleitet werden sollte. Die Studie ist Teil der OECD-Kampagne "I am the Future of Work" zur Zukunft der Arbeit. Sie vergleicht Bildungssysteme und Bildungsausgaben der 36 OECD-Länder und zehn weiterer Länder.
 

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Die höhere akademische und berufliche Bildung ist der diesjährige Schwerpunkt der Studie. Sie wird OECD-weit immer stärker nachgefragt: 2018 hatten in den OECD-Ländern im Schnitt 44 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren einen solchen tertiären Abschluss. Zehn Jahre vorher waren es nur 35 Prozent. In Deutschland hatten im vergangenen Jahr 32 Prozent der jungen Erwachsenen einen tertiären Bildungsabschluss, gegenüber 24 Prozent im Jahr 2008. Dass Deutschland hier weit unter dem OECD-Durchschnitt liegt, geht weitgehend auf die starke Stellung der dualen Berufsausbildung zurück.

Die Studienergebnisse zeigen, dass trotz steigender Studierendenzahlen an Fach- und Hochschulen und in der höheren beruflichen Bildung das Angebot die Nachfrage nach höheren Qualifikationen nicht überschreitet. Im Gegenteil: Wer einen höheren Bildungsabschluss besitzt, verdient im Schnitt mehr – und zwar über alle Fachrichtungen hinweg – und ist seltener arbeitslos.
 

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"Bildung lohnt sich und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt für höhere Qualifikationen gesättigt is"", sagte Ludger Schuknecht, OECD-Vize-Generalsekretär bei der Vorstellung der Studie. "Alles weist darauf hin, dass im Zuge der sich verändernden Arbeitswelt in Zukunft besonders Jobs mit niedrigem Qualifikationsprofil wegfallen werden und der Bedarf an Fachkräften zunimmt, die kreativ sind, analytisch denken und selbständig handeln".
 

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Ein weiteres Ergebnis der Studie: Deutschland ist international führend bei MINT-Studenten. In keinem anderen OECD-Land entscheiden sich mehr Anfänger im Hochschulbereich für ein MINT-Fach, also ein Fach aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Etwa 40 Prozent der Anfänger eines Bachelor- oder gleichwertigen beruflichen Programms in Deutschland wählen laut der Studie ein MINT-Fach. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 27 Prozent.

[PA]

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