Semesterstart

Neu an der Uni?

published: 27.09.2012

Es ist ganz normal, am ersten Tag des Studiums aufgeregt zu sein. Einfach tief durchatmen und gelassen bleiben, denn den meisten anderen Studienanfängern geht es genau wie dir (Foto: Public Address) Es ist ganz normal, am ersten Tag des Studiums aufgeregt zu sein. Einfach tief durchatmen und gelassen bleiben, denn den meisten anderen Studienanfängern geht es genau wie dir (Foto: Public Address)

Im "Hort des Schweigens und der Literatur" lässt du dich nicht so leicht ablenken, wie zuhause in deiner gewohnten Umgebung. Bei deinem ersten Besuch hast du im Idealfall schon ein Passfoto dabei, denn das benötigst du für deinen Bibliotheksausweis. Achtung: Nicht vergessen, in der Bibliothek dein Handy immer lautlos zu stellen.

Leerer Magen und was nun?

Im Umfeld der meisten Universitäten gibt es ein vielfältiges Angebot zur Nahrungsmittelaufnahme - mit Cafés, Bistros, Restaurants und natürlich der Mensa direkt auf dem Campus. Das Essen in den meisten Mensen ist nicht mehr so schlecht wie sein Ruf. Täglich wechselnde Gerichte füllen die Mägen von hungrigen Studenten für kleines Geld. Viele Mensen bieten inzwischen sogar jeden Tag ein vegetarisches Gericht an und verfügen über eine Salatbar.

Hochschulsport - dein Weg zur Fitness

Wenn du dich für den Hochschulsport anmeldest, schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du lernst schnell Leute kennen und hältst dich fit! Während des Semesters ist es wichtig, dass du dir neben der Lernerei einen sportlichen Ausgleich suchst. Beim breiten Angebot des Hochschulsports ist wirklich für jeden etwas dabei. Mit dem Studierendentarif ist der Spaß auch für jeden Studenten bezahlbar.

Informationen zu Gesundheitsthemen, Sport und Krankenversicherung bekommst du bei der Techniker Krankenkasse (TK). Die TK ist für Studierende mit persönlichen Ansprechpartnern direkt an der Hochschule vertreten. Auf unserer Hochschulkarte findest du alle TK-Geschäftsstellen und Ansprechpartner.

Wohnung, Wohnheim, WG oder "Hotel Mama"

Auf dem Campus findet sich immer ein Mitstudent, der dir den Weg zeigen kann, falls du die Orientierung verlierst (Foto: Public Address)Auf dem Campus findet sich immer ein Mitstudent, der dir den Weg zeigen kann, falls du die Orientierung verlierst (Foto: Public Address)

Bist du in deiner Heimatstadt geblieben und wohnst vielleicht noch zuhause, braucht dir das nicht peinlich zu sein. Fast jeder vierte Student wohnt bei seinen Eltern. Wichtig für das Leben in der Eltern-WG: Unbedingt deine Rechte und Pflichten in einem Vertrag festhalten, damit es nicht ständig Ärger mit den Erzeugern gibt. Alternativen zu "Hotel Mama" sind eine eigene Wohnung, das Zusammenleben mit anderen Studenten in einer Wohngemeinschaft oder ein Platz im Studentenwohnheim, das von den örtlichen Studentenwerken betrieben wird. Im Internet oder am Schwarzen Brett in der Uni findest du bestimmt Angebote für Zimmer und Suchanzeigen für WG-Mitbewohner.

Geld regiert die Welt

Viele Studierenden werden finanziell von ihren Eltern unterstützt, wenn diese es sich leisten können. Allerdings können nur die wenigstens davon leben. Checke unbedingt ab, ob du Anspruch auf staatliche Unterstützung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) hast. Dieser zinslose Kredit vom Staat ist die günstigste Möglichkeit, das Studium zu finanzieren. Derzeit werden jährlich rund 870.000 Schüler/innen und Studierende nach dem BAföG gefördert. Möchtest du den staatlichen Kredit nutzen, solltest du rechtzeitig vor Semesterbeginn deinen BAföG-Antrag stellen, denn BAföG wird nicht rückwirkend bewilligt. Alle Informationen zum Thema BAföG findest du auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hast du keinen Anspruch auf BAföG, bleibt dir nichts anderes übrig, als dir neben dem Studium einen Job zu suchen.

Im günstigsten Fall suchst du dir einen Studienfach-bezogenen Nebenjob, denn so kannst du schon während des Studiums Berufserfahrung sammeln, was dir nach dem Abschluss eine bessere Position auf dem Arbeitsmarkt beschert. Manche Banken bieten auch Studentenkredite zu günstigen Konditionen an. Eine weitere Möglichkeit, etwas Geld in die Kasse zu spülen, ist ein Stipendium, um das du dich bewerben kannst. In der Stipendiendatenbank findest du Förderprogramme verschiedener Institutionen.

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[Jan van Hamme]

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