Ausstellungs-Tipp

Fußbälle in Vitrinen

published: 18.05.2006

Eine für 1934 ungewöhnliche Hintertor-Perspektive: Der belgische Torwart André Vandeweyer (vorne) verfolgt einen Angriff der deutschen Mannschaft. (Foto: Sportbild Schirner/Deutsches Historisches Museum)Eine für 1934 ungewöhnliche Hintertor-Perspektive: Der belgische Torwart André Vandeweyer (vorne) verfolgt einen Angriff der deutschen Mannschaft. (Foto: Sportbild Schirner/Deutsches Historisches Museum)

“Ballkünstler“ - Museum der bildenden Künste, Leipzig
22 Kunstwerke rund um den Ball sind im Museum der bildenden Künste in Leipzig zu sehen. 22 Ausstellungsstücke, die 22 Spieler repräsentieren. "Ballkünstler" konfrontiert spielerisch zwei Mannschaften miteinander: Elf internationale künstlerische Beiträge werden gegenüber elf deutschen Beiträgen gezeigt. So verschieden diese zwei Mannschaften aufgestellt sind, so vielfältig ist auch der künstlerische Blick auf den Fußball.

Die Ausstellung läuft vom 10. Juni bis 13. August 2006.


Der deutsche Torwart Bert Trautmann wurde als erster ausländischer Spieler 1956 in England "The Footballer Of The Year" (Foto: Copyright: Sport & Olympiamuseum Köln)Der deutsche Torwart Bert Trautmann wurde als erster ausländischer Spieler 1956 in England "The Footballer Of The Year" (Foto: Copyright: Sport & Olympiamuseum Köln)

„Global Players" - Deutsches Sport & Olympiamuseum, Köln
Ein Nationaltrainer, der seine Spieler mit einem Pick-up einsammelt? Ein Kreisliga-Torwart, der sich in der englischen Premier-League wiederfindet? Ein Botschafter, der jeden Abend Krawatte und Schreibtisch gegen Fußballschuhe und Trainingsanzug tauscht? Spieler, die lieber auf Walfang gehen als bolzen?

Gibt’s nicht? Gibt’s doch! All diese und noch mehr spannende, lustige und emotionale Geschichten erzählt die Sonderausstellung „Global Players - Deutscher Fußball in aller Welt“ des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Köln. Die Ausstellung folgt den Spuren deutscher Spieler, Trainer und Funktionäre rund um den Globus. Dabei kommen sowohl die prominenten Vertreter der deutschen Kicker wie Jürgen Klinsmann und Otto Rehhagel zu Wort als auch solche, die im Schatten der glamourösen Welt des Profifußballes stehen. Begleitet wird die Ausstellung von Talkrunden und Filmvorführungen.

Die Ausstellung läuft vom 4. März bis 5. Juni 2006.


„Fußball: Ein Spiel - viele Welten“ - Stadtmuseum, München
Während der Weltmeisterschaft vereint Fußball mehr Menschen aller Kontinente vor dem Bildschirm als alles andere. Die Fußball-Ausstellung im Münchner Stadtmuseum präsentiert das Fußballspiel als einen Spiegel der Gesellschaften, in denen es gespielt wird. Mit ethnologischem Blick erkennt man hier, dass das vermeintlich einheitliche Spiel auf verschiedenen Teilen der Erde unterschiedliche Bedeutung hat. Siege werden mit anderen Strategien zu erreichen versucht, Niederlagen auf viele Weisen verarbeitet.

Unbekanntes und Fremdes, aber auch Vertrautes zeigen über 500 Unikate aus allen Erdteilen. Ausstellungsstücke wie eine buddhistische Beckham-Tempelstatue, ein westafrikanischer Sarg in Form eines Fußballschuhs, Graffiti, Videoinstallationen und Präsentationen vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Fußball in seiner kulturellen Vielfalt.

Die Ausstellung läuft vom 19. Mai bis 3. Oktober 2006.

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[Judit Scharowsky]

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