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Klamotten shoppen

Öko und stylish – geht das?

published: 20.10.2015

Online-Shops, Flohmärkte, Tauschbörsen – wir stellen dir Möglichkeiten vor, hippe Klamotten zu fairen Preisen zu shoppen (Foto: View Apart/Shutterstock.com) Online-Shops, Flohmärkte, Tauschbörsen – wir stellen dir Möglichkeiten vor, hippe Klamotten zu fairen Preisen zu shoppen (Foto: View Apart/Shutterstock.com)

Überall prangen sie in leuchtendem Rot und schreien uns "Haaalt! Stopp!" ins Gesicht – die Sale-Schilder. Ja, der Sommerschlussverkauf hat begonnen, vor Reduzierungen können wir uns kaum retten. Doch irgendwann macht sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch das Gewissen bemerkbar. Denn nicht erst seit gestern wissen wir, dass das Geschäft mit der Mode nicht immer so adrett und chic ist wie auf den Hochglanz-Werbebildern. Doch wie, und vor allem wo, shoppt man mit gutem Gewissen?


Shoppen mit Köpfchen

Es ist doch so, laut Klischee ist Fair-Trade-Kleidung, nun ja, nicht wirklich stylish. Sie ist spießig, altbacken und hässlich. Niemand möchte gern wie ein "Öko" aussehen und dafür auch noch das letzte Mensa-Geld hinblättern müssen. Das muss man aber leider, oder? Denkste! Schon lang ist es her, dass "grüne" Mode unstylish und supermegateuer ist. Mittlerweile sind viele fancy Online-Shops aufgeploppt, die das Öko-Klischee über den Haufen werfen. Und zwar mit Karacho. Hier ist unserer Top 3:

1. Onlineshop "Armedangels"

Style: "Aus einem Fair-Trade-Laden – echt? Krass, sieht man gar nicht."
Auswahl: Vom trendigen Midi-Rock über den kuschligen Hoodies für ungemütliche Vorlesungen bis hin zum Statement-Piece des Hipsters – dem Jutebeutel samt saucooler Karma-Message.
Geldbeutel: Basic-Shirt für 19,90 Euro
Unser Highlight: Der wohl schönste Farbklecks im tristen Herbstwetter – die Bluse "COLETTE SPOTS"
Philosophie: "Zeitloses Design statt Fast-Fashion, nachhaltige Materialien statt billiger Massenware und faire Produktion statt Lohnsklaverei. Jeder hat die Wahl." Mehr Infos hier.


2. Onlineshop "Avocadostore"

Style: Schlicht mit einer stylischen Portion gutem Gewissen.
Auswahl: Alles. Und wenn ich alles sagen, dann meine ich: Alles! Tops, Pullover, Langarmshirts, Jacken, Socken, sogar Umstandsmode, Socken, Strümpfe und und und und und.. Sogar Schuhe gibt es.
Geldbeutel: Jeans ab 41,90 Euro.
Unser Highlight: Die wundertollen High-Top Slip-On Sneaker „MILKI SAND BEIGE“ des veganen Labels "BAHATIKA" #mamameinwunschzettelistfertig
Extra: Hier findest du nicht nur Klamotten, sondern auch Bücher, faire Möbel, Küchenutensilien, Mampfereien und tolle Kosmetika.

3. Projekt "Noble Project"

Style: Für Hipstergirls mit weißer Weste.
Auswahl: Klein aber oho! Für Frauen gibt’s hier die wohl coolsten Shirts des Fair-Trade-Universums. It’s all about the Print!
Geldbeutel: Shirts entweder 29,95 oder 39,95 Euro
Unser Highlight: Ein bisschen Liebe, ein bisschen Leo, ein bisschen Noble – ganz oben auf unserer Wunschliste steht das Shirt „Noble Heart Leo“.
Das Projekt: "Den Kern von Noble Project bildet die eigene T-Shirt-Kollektion entwickelt in Kooperation mit Künstlern und Designern – ausschließlich produziert aus fair gehandelter Bio-Baumwolle. Das Sortiment wird kontinuierlich um Easy-to-wear-Produkte wie Sweater, Hoodies, Longsleeves, Tops und Kleidern ausgebaut." Mehr Infos hier.


Weitere Möglichkeiten

Nachhaltig shoppen kann man auch ohne neu zu kaufen – z.B. auf Flohmärkten oder Tauschbörsen wie Kleiderkreisel. Und man kann sich auch selbst Ideen ausdenken – so wie Lili, Germanistik-Studentin aus Berlin. Ihr Konzept: "Wenn ich Kleidung neu kaufe, dann möglichst Fair-Trade. Auch wenn das heißt, dass ich auf einen Pulli einen Monat länger sparen muss, so what. Am liebsten tausche ich aber mit Freundinnen. Das ist echt cool und die Idee kam uns bei einem Mädels-Abend: Einmal im Monat mistet jeder seinen Schrank aus und wir tauschen untereinander. Unfassbar, wie viel Klamotten man einfach so rumliegen hat! Das macht nicht nur mega Spaß und schont den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Und die Sachen werden endlich mal wieder getragen."

Also, worauf kommt's an? Generell solltest du immer die Masse im Kopf haben – brauchst du wirklich noch eine elfte Skinny Jeans oder ein 24. Paar Sneaker? Eine sehr gute Doku dazu und zum Thema Textilindustrie ist übrigens "The True Cost" – absolut lohnenswert. Wer über Klamotten hinaus Interesse an nachhaltigem und fairen Konsum hat, der kann z.B. im "Ecobookstore" faire Bücher bestellen oder generell auf Siegel für Fair-Trade-Produkte achten.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Links

Zum Onlineshop von "Armedangels.de"
Die Bluse "COLETTE SPOTS" auf "Armedangels.de"
Die Philosophie von "Armedangels.de"
Zum Onlineshop von "Avocadostore.de"
Die High-Top Slip-On Sneaker „MILKI SAND BEIGE“ auf "Avocadostore.de"
Das vegane Label "BAHATIKA" im Web
Das Shirt "Noble Heart Leo" auf "Nobleproject.com"
Mehr Infos über das "Noble Project" im Web
Zum Onlineshop von "Nobleproject.com"
Der "Ecobookstore" im Web
Übersicht der Siegel für Fair-Trade-Produkte auf "Eatsmarter.de"
Zur Website von "Kleiderkreisel.de"
Der Midi-Rock "MIMMI" auf "Armedangels.de"
Hoodies auf "Armedangels.de"
Der Jutebeutel "AA BAG MADE BY HUMANS" auf "Armedangels.de"
Basic-Shirt "UMA" auf "Armesangels.de"
Die Schlupfjeans des Labels "Maas" auf "Avocadostore.de"
Zu den Shirts auf "Nobleproject.com"
Die Doku "The True Cost" im Web

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