Millerntor Gallery #6

Kreativ für den guten Zweck

published: 08.07.2016

Björn Holzweg (Künstler, l.), Anna Lafrentz (Organisation Millerntor Gallery), Michael Fritz (Viva Con Agua, 2.v.r.) und Oke Göttlich (Vereinspräsident FC St. Pauli) präsentieren ihr gemeinsames Projekt (Foto: Public Address) Björn Holzweg (Künstler, l.), Anna Lafrentz (Organisation Millerntor Gallery), Michael Fritz (Viva Con Agua, 2.v.r.) und Oke Göttlich (Vereinspräsident FC St. Pauli) präsentieren ihr gemeinsames Projekt (Foto: Public Address)

Zum sechsten Mal findet vom 14. bis 17. Juli die Millerntor Gallery statt. Sie verwandelt das Stadion des FC St. Pauli in eine der größten Kunstausstellungen Hamburgs. Über 150 Unterstützer, Künstler und Musiker arbeiten das ganze Jahr über an dem gemeinsamen Projekt des FC St. Pauli mit Viva Con Agua. Ziel ist es, zu gesellschaftlichem Engagement aufzurufen und Spenden für die Projekte von Viva Con Agua zu sammeln.

MILLERNTOR GALLERY #5 (in short) MILLERNTOR GALLERY #5 2nd to 5th July 2015 in the Millerntor Stadium – St. Pauli The Millerntor Gallery is the international urban arts, music and culture festival for creative engagement. Initiat MILLERNTOR GALLERY #5 (in short)

MILLERNTOR GALLERY #5 (in short)

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Ganz nach dem diesjährigen Motto "To float an idea – eine Idee in den Raum stellen" erhalten internationale Künstler eine Plattform, um ihre Arbeiten auszustellen. Dass diese Möglichkeiten, sich zu präsentieren, in vielen Ländern kaum vorhanden sind, stellte Björn Holzweg, selbst Künstler, auf einer Projektreise mit Viva Con Agua fest. Der langjährige Unterstützer der Millerntor Gallery gestaltet dieses Jahr eine Wand des Millerntorstadions. Er stellt ein Werk aus, das auch im Rahmen der Ausstellung verkauft werden soll. 70 Prozent der Einnahmen durch den Kunstverkauf der gesamten Millerntor Gallery gehen an Viva Con Agua und unterstützen Trinkwasserprojekte weltweit. 30 Prozent bleiben bei den Künstlern. In diesem Jahr stehen ca. 900 Bilder zum Verkauf. 2015 kamen rund 90.000 Euro Spenden auf diesem Weg zusammen. Dennoch ist die Millerntor Gallery kein typisches Charity-Projekt, sondern ein ernst zu nehmendes Kunstfestival.


760 Millionen Menschen haben weltweit noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Viva Con Agua trägt mit Projekten in Äthiopien, Nepal und vielen anderen Ländern dazu bei, die sanitären Gegebenheiten zu verbessern. Dabei spielen Brunnenbau und Quelleinfassungen eine ebenso große Rolle wie Hygieneschulungen. Neben der klassischen Spende bietet die Intiative Interessierten weitere Möglichkeiten zu helfen. Auf Events verkaufen beispielsweise freiwillige Helfer das Mineralwasser von Viva Con Agua. Dieses Jahr stiftet die Techniker Krankenkasse für alle Mitwirkenden der Millerntor Gallery das Viva-Con-Agua-Wasser. Für Michael Fritz, Mitbegründer von Viva Con Agua, bedeutet seine Arbeit auch den Dialog mit Menschen anderer Kulturen. Und darum geht es auch bei der Millerntor Gallery. Begegnungen verschiedenster Gruppen sollen für einen offenen Diskurs sorgen.


Das Programm des Kunstfestivals ist breit gefächert. Es treten Musiker wie die Band Jupiter Jones oder Kollektiv 22 auf. Regelmäßig finden Führungen durch die Ausstellung statt, die durch Workshops zum interaktiven Mitwirken einlädt. Besucher können beispielsweise kreatives Schreiben lernen oder zusammen mit Geflüchteten kochen. Oke Göttlich, Vereinspräsident des FC St. Pauli, hält am Donnerstag ein Symposium zum Thema "Wie gestalten Kunst und Sport gemeinschaftlichen Raum?". "Kampf der Künste" präsentiert am Freitag einen Poetry Slam. Außerdem finden mehrere Vorträge statt, die Kunst und Soziales miteinder verbinden. Interkultureller Austausch steht also ganz im Vordergrund!

[Sophie Pröttel]

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The Millerntor Gallery is a creative platform, inviting people to take part in a discourse concerning sustainable responsibility. The focus lies on the work of global artists, which generates stimuli for the visitors through an aesthetic experience. This discourse can be experienced through the universal languages of art, music and football, and the communal activities act in a meaningful and activating manner. This unconventional gallery incorporates scientific and political components, and uses public panels and expert discussions in order to scientifically question the concept’s meaningful scope, and to make the discourse accessible to a broad public. However, social responsibility is not only talked about, but also actively taken on. All of the event’s profits benefit Viva con Agua’s projects, which have the objective to relieve the global problem of insufficient water and sanitary supplies. The exhibition’s principle follows the participation and means that all participants, as

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