Erfolgreicher Protest

WhatsApp stoppt Datenweitergabe

published: 10.11.2016

Die Weitergabe von WhatsApp-Nutzerdaten wurde vorerst von Facebook gestoppt (Foto: quka/schutterstock.com) Die Weitergabe von WhatsApp-Nutzerdaten wurde vorerst von Facebook gestoppt (Foto: quka/schutterstock.com)

Der Aufruhr war groß als WhatsApp im August dieses Jahres verkündete, die Telefonnummern und Informationen über das Konsumverhalten seiner Nutzer an Facebook weiterzugeben. Mit dem Ziel, die Werbung und die Freunde-Vorschläge in dem sozialen Netzwerk zu verbessern, wurde eine ursprünglich 2014 bei der WhatsApp-Übernahme getroffene Vereinbarung korrigiert: Damals hieß es noch, es werde keinen Datenaustausch zwischen Facebook und dem Kurznachrichtendienst geben. Verständlich also, dass sich viele Nutzer hintergangen fühlten, zumal es keine Möglichkeit gab, die Datenweitergabe komplett zu verhindern – außer die Anwendung komplett von seinem Smartphone zu verbannen.
 

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Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar untersagte das Vorhaben von Facebook und forderte in einer öffentlichen Anordnung eine freie Entscheidung der rund 35 Millionen deutschen WhatsApp-Nutzer über eine Verbindung der beiden Dienste. Zunächst legte das Unternehmen Widerspruch gegen Caspars Beschluss ein und verwies auf die irische Datenschutzbehörde, die dafür zuständig sei.
 

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Doch nun sucht das Unternehmen den Dialog und stoppt die Datenweitergabe zunächst. Behördenvertreter können jetzt ihre Sorgen öffentlich machen, woraufhin sich Facebook dann mit diesen auseinandersetze, erklärte das weltweit größte Online-Netzwerk. Ob es bei dem Stopp bleibt – oder es zukünftig wieder zu einem Datenaustausch der beiden Portale kommt – steht noch nicht fest. Du als Nutzer kannst dir aber immerhin sicher sein, so das Versprechen von WhatsApp, dass es in nächster Zeit erstmal keine Weiterleitung von Nachrichten, Profilnamen, Profilfotos oder Statusmeldungen geben wird.

[PA]

Links

Anordnung gegen Massendatenabgleich zwischen WhatsApp und Facebook

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