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Theater-Tipps für Februar und März

Kino-Stars auf der Bühne

published: 27.01.2005

Ben Becker (Foto: Public Address) Ben Becker (Foto: Public Address)

Winterzeit - Theaterzeit: Wenn es draußen fröstelt, locken die Kulturtempel mit besonderen Angeboten. Im Februar und März häufen sich die Premieren. Sogar Kino-Stars wie Julia Jentsch und Ben Becker sind wieder auf der Bühne zu erleben. Kuschel dich in den Theatersessel - in München, Bochum oder Berlin.

Highlights sind in München zu bewundern. Julia Jentsch, Leinwand-Shooting-Star der letzten Monate („Die fetten Jahre sind vorbei“, „Schneeland“), feiert am 17. Februar im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele in Johan Simons Inszenierung „Die zehn Gebote“ Premiere, einer Produktion mit filmisch-literarischen Wurzeln. Der Stoff beruht auf den Erzählungen und Filmen „Dekalog 1-10“ von Krzysztof Kieslowski und Krzysztof Pieselewicz, die unter diesem Titel hauptsächlich in den 80er Jahren Alltagsgeschichten vor dem Hintergrund der zehn Gebote verfilmten („Ein kurzer Film über das Töten“). Regisseur Johan Simons war im vergangenen Jahr der beste. Die Zeitschrift „Theater heute“ wählte seine Arbeit „Anatomie Titus Fall of Rome. Ein Shakespearekommentar“ zur Inszenierung des Jahres 2004.

Gleich nebenan im Marstall des Bayrischen Staatsschauspiels wird am 26. Februar Theresia Walsers Stück „Die Kriegsberichterstatterin“ uraufgeführt. Die Tochter des Dichters Martin Walser erzählt von einer spätsommerlichen Intellektuellenparty, in deren unmittelbarer Umgebung sich plötzlich ein Krieg abspielt. Die Schützengräben und Folterinstrumente einer ganz normalen Abendgesellschaft werden sichtbar.

Junge Erfolgsautoren werden in Bochum gespielt. Am renommierten Schauspielhaus erlebt Jon Fosses Drama „Todesvariationen“ am 12. Februar seine deutschsprachige Erstaufführung. Matthias Hartmann inszeniert. Ein junges Paar erlebt nach dem Selbstmord der Tochter eine Zeitreise in die eigenen Vergangenheit. Um „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ geht´s in einem Stück des jungen Schweizers Lukas Bärfuss, das am 24. März in Bochum Premiere hat.

Deutschsprachige Erstaufführung auch am Staatstheater Mainz: Jung-Regisseur Sebastian Schlösser (früher Deutsches Schauspielhaus, Hamburg) inszeniert „halb & halb“, ein Stück des jungen Australiers David Keene über eine Hassliebe unter Brüdern der Marke Kain und Abel (2002 Stück des Jahres in Australien).

In Berlin wird ein neues Werk der frischgebackenen Nobelpreisträgerin Elfriede Jellinek uraufgeführt („Wolken. Heim und dann nach Hause“, 2. März am Berliner Ensemble). Wer´s lustiger mag, sollte ab 10. Februar ins Renaissance Theater gehen. Da bilden Ben Becker, Naomi Krauss und Max Hopp einen „Dreier“ mit dem Bett als Mittelpunkt. In Jens Roselts schwarzer Komödie wird eine Melange á Trois mit vielen Gemeinheiten ausgefochten.

[Christian Hanke]

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