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Stanley-Kubrick-Ausstellung in Berlin

Faszinierend und befremdlich

published: 27.01.2005

"A Clockwork Orange" ("Uhrwerk Orange"), GB/USA 1970-71. Alex DeLarge (Malcolm McDowell) und seine Droogs im Haus des Schriftstellers Mr. Alexander (Patrick Magee) (Foto: Warner) "A Clockwork Orange" ("Uhrwerk Orange"), GB/USA 1970-71. Alex DeLarge (Malcolm McDowell) und seine Droogs im Haus des Schriftstellers Mr. Alexander (Patrick Magee) (Foto: Warner)

Bis zum 11. April 2005 präsentiert das Deutsche Filmmuseum Frankfurt am Main eine Ausstellung zum Werk des amerikanischen Filmregisseurs Stanley Kubrick im Berliner Martin-Gropius-Bau.

Nur wenige Regisseure haben es wie Kubrick verstanden, ihr Publikum gleichermaßen zu faszinieren und zu befremden. Seine Filme gehören zu den einflussreichsten Beiträgen der neueren Filmgeschichte. Seine Bildwelten, etwa in "2001: A Space Odyssey", (GB/USA 1965/68), haben die Möglichkeiten des Films grundlegend erweitert und neue Maßstäbe gesetzt.

Mit Unterstützung seiner Witwe Christiane und von Jan Harlan, seinem langjährigen und engsten Mitarbeiter, sichtete ein Archivar des Deutschen Filmmuseums Frankfurt am Main acht Monate lang Kubricks Erbe. Ein repräsentativer Teil dieser Sammlung, darunter Fotos und Briefe, Originalrequisiten und Kostüme, Drehbücher und Produktionsunterlagen, wird nun in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Stanley Kubrick im Inneren des Raumschiffes „Discovery“, Stanley Kubrick im Inneren des Raumschiffes „Discovery“, "2001: A Space Odyssey" ("2001: Odyssee im Weltraum"), GB/USA 1965-68. (Foto: Stanley Kubrick Estate)

Die Ausstellung zeigt ikonografische Exponate, wie das Starchild aus "2001: A Space Odyssey", die Kleidchen der Geschwister aus "The Shining" oder den Born to Kill-Helm des Gefreiten Private Joker aus "Full Metal Jacket". Sie erläutert kameratechnische Verfahren wie Steadicam oder die Frontprojektion und zeigt technisches Equipment, darunter die Eyemo-Kamera, die Kubrick bei den Dreharbeiten von "Killer's Kiss" einsetzte. Für die Ausstellung wurden originalgetreue Modelle angefertigt: der War Room aus "Dr. Strangelove", das Labyrinth aus "The Shining" und die Zentrifuge aus "2001: A Space Odyssey".

Auch die unrealisierten Filmprojekte Kubricks, Napoleon und Aryan Papers, werden berücksichtigt: Umfassende Rechercheunterlagen, Fotografien und Drehpläne belegen, wie weit diese Projekte bereits fortgeschritten waren.

Einen Schwerpunkt innerhalb der Ausstellung bilden die wohl am nachhaltigsten rezipierten Filme Kubricks, "2001: A Space Odyssey" und "A Clockwork Orange". Zu "2001: A Space Odyssey" entwarfen die Kuratoren einen begehbaren "dimensionslosen" Raum, der dem Inneren des HAL-9000-Computers nachempfunden ist. Der Bereich zu "A Clockwork Orange" orientiert sich am Setdesign der Korova Milkbar.

In einer „Black Box“ erklärt ein audiovisueller Vortrag den Besuchern den Einsatz von Musik in Kubricks Filmen. Eine digitale Bildschau zeichnet die biografischen Stationen von Stanley Kubrick anhand von bislang unveröffentlichten Fotografien nach.

Begleitet wird die Ausstellung durch einen Audioguide, der einzelne Themen vertieft und Exponate erläutert. Sprecher des englischen Textes ist Malcolm McDowell, der Protagonist aus "A Clockwork Orange", den deutschen Text spricht Jörg Pleva, Synchronsprecher der Hauptdarsteller in mehreren Filmen Kubricks.

Martin-Gropius-Bau
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10 - 20 Uhr
Dienstag geschlossen

Karfreitag 25.3. |
Ostersonntag 27.3. |
Ostermontag 28.3. | regulär geöffnet

Eintritt
€ 6,– | € 4,– ermäßigt

[PA]

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