Theater-Tipp

"Adams Äpfel"

published: 03.03.2008

In der Komödie "Adams Äpfel" spielen Lutz Wessel (Adam), Stefan Vitu (Gunnar), Caroline Nagel (Sarah) und Thomas Lichtenstein (Ivan) (v. l.) (Foto: Hans Jörg Michel/Staatstheater Oldenburg)In der Komödie "Adams Äpfel" spielen Lutz Wessel (Adam), Stefan Vitu (Gunnar), Caroline Nagel (Sarah) und Thomas Lichtenstein (Ivan) (v. l.) (Foto: Hans Jörg Michel/Staatstheater Oldenburg)

Der Neonazi Adam (gespielt von Lutz Wessel) wird zur Resozialisierung in eine Wohngemeinschaft der etwas anderen Art geschickt: In einer Kirche in der dänischen Einöde betreut der immer positiv denkenden Pfarrer Ivan (Thomas Lichtenstein) eine Handvoll Kriminelle. Adams neue Mitbewohner sind der ehemalige Tennis-Star und jetztige Trinker und Vergewaltiger Gunnar (Stefan Vitu) und der frustrierte arabische Tankstellen-Räuber Khalid (Murat Yeginer).

Der Neo-Nazi Adam (Lutz Wessel ) hat sich zum Ziel gesetzt, einen Apfelkuchen zu backen (Foto: Hans Jörg Michel/Staatstheater Oldenburg)Der Neo-Nazi Adam (Lutz Wessel ) hat sich zum Ziel gesetzt, einen Apfelkuchen zu backen (Foto: Hans Jörg Michel/Staatstheater Oldenburg)

Als Adam in seinem neuen Domizil ankommt, soll er sich eine Aufgabe stellen. Spöttisch beschließt er, einen Apfelkuchen zu backen. Von da an ist er für die Pflege des einzigen Apfelbaums des Pfarrhofes verantwortlich. Nicht nur mit den Äpfeln gibt es immer wieder Probleme. Adam enttarnt die nur scheinbar resozialisierten Kameraden und konfrontiert den Pfarrer mit dessen eigener Besessenheit und Lebenslüge.

Die Geschichte des dänischen Regisseurs Anders Thomas Jensen, die 2006 in den deutschen Kinos zu sehen war, pendelt stetig zwischen schwarzem Humor und theologisch-philosophischer Tragik. In Dänemark zählt "Adams Äpfel" inzwischen zu den Kinoklassikern. K. D. Schmidt, Hausregisseur des Staatstheaters Oldenburg, hat "Adams Äpfel" für die Theaterbühne umgeschrieben. Die Uraufführung ist am 22. Februar.

Staatstheater Oldenburg
Regie: K.D. Schmidt
Autor: Anders Thomas Jensen
Premiere: 22. Februar
Weitere Vorstellungen: 4.3., 28.3., 13.4., 20.4., 29.4.

[Marlene Hofmann]

Links

www.staatstheater.de

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