Bücher des Fantasy-Genres entführen ihre Leser in magische Welten. Pointer kennt besonders spannende Werke (Foto: Josh Hild auf Unsplash) Bücher des Fantasy-Genres entführen ihre Leser in magische Welten. Pointer kennt besonders spannende Werke (Foto: Josh Hild auf Unsplash)
Buch-Tipps

Vier brillante Fantasy-Buchreihen

"Der Herr der Ringe" ist wohl jedem ein Begriff. Das Werk von J. R. R. Tolkien ist spätestens seit der Verfilmung weltberühmt. Doch schon zuvor hat kaum ein Fantasy-Fan die Bücher über die Geschichte des einen Rings nicht gelesen. Sicherlich ist der Erfolg des gesamten Genres auch dem Erfolg dieser Geschichte zu verdanken. Über die Jahre ist fast unendlich viel Fantasy-Literatur verfasst worden, darunter sind großartige Werke. Pointer stellt dir hier lohnenswerte Buch-Reihen vor.

George R.R. Martin - "Die Herren von Winterfell" ("Das Lied von Eis von Feuer")

Mittlerweile ist "Das Lied von Eis und Feuer" beziehungsweise "Game of Thrones", wie es in Anlehnung an den englischen Originaltitel des ersten Buchs und die Fernsehserie von HBO auch genannt wird, eine der bekanntesten Fantasy-Sagas überhaupt. Die Geschichten um die Fehden der großen Häuser der sieben Königreiche des Kontinents Westeros, die Intrigen und Schlachten sowie die Bedrohung aus dem eisigen Norden erstrecken sich auf mittlerweile fünf Bücher, die in Deutschland jedoch jeweils auf zwei Bände aufgeteilt wurden. Laut Autor Martin sollen noch zwei Bücher folgen. Seit 2011 warten die Fans der Serie auf die Fortsetzung "The Winds of Winter". Viele Fans der TV-Serie waren vom Serienfinale enttäuscht. Vielleicht können sie mit der Buchfassung wieder mit der Geschichte versöhnt werden?
 


Brandon Sanderson "Der Weg der Könige" ("Die Sturmlicht-Chroniken")

Brandon Sanderson gehört zu den derzeit beliebtesten Autoren des Fantasy-Genres überhaupt. Bekannt wurde er durch seine "Mistborn"-Reihe (dt. "Die Nebelgeboren"). Zudem beendete er den "Rad der Zeit"-Zyklus des verstorbenen Robert Jordan. Mit "Die Sturmlicht-Chroniken" hat der Autor eine Reihe begonnen, in der er seine Leserinnen und Leser in eine Welt entführt, die mit Magie, Schlachten und tollen Charakteren einiges zu bieten hat. Die Handlungsstränge sind dabei häufig sehr komplex. Das macht die Reihe anspruchsvoll und lesenswert zugleich.
 


Patrick Rothfuss - "Der Name des Windes" ("Die Königsmörder-Chronik")

"Der Name des Windes" ist das Erstlingswerk des US-Amerikaners Patrick Rothfuss und handelt wie J.K. Rowlings "Harry Potter" von einem jungen Zauberlehrling, dessen Eltern getötet wurden. Doch inhaltlich hören die Gemeinsamkeiten hier auf. Einzig ein Vergleich bleibt noch zulässig: Auch "Der Name des Windes" ist brilliant erzählt und lässt die Leser nicht mehr los. Die Geschichte wird retrospektiv aus der Sicht des Protagonisten Kvothe erzählt und ist damit etwas ungewöhnlich für Fantasy-Fans. Doch nicht nur die liebevoll entworfene Welt inklusive ihrer Orte und Kulturen und das durchdachte Magie-System ziehen den Leser in den Bann. Durch die Erzählperspektive und die intelligent konstruierte Figur Kvothe ergibt sich schnell eine Identifikation mit ihr.
 


Andrzej Sapkowski - "Das Erbe der Elfen" ("Die Hexer-Saga"/"Geralt-Saga")

Geralt von Riva ist Hexer, also ein genetisch veränderter Spezialist für die Bekämpfung von Monstern. Er entstammt der Feder des polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski. Die Welt der Geralt-Saga besteht aus kleinen Fürstentümern und Königreichen und ist mit Menschen, Zwergen, Elfen sowie Monstern und Fabelwesen bevölkert. Neben den Hexern spielen vor allem Zauberer und Zauberinnen eine wichtige Rolle. Der Stoff Sapkowskis wurde unter anderem in Form der beliebten Computerspiele-Reihe "The Witcher" von "CD Projekt Red" sowie einer gleichnamigen Serie beim Streamingdienst "Netflix" adaptiert. Die Hexer-Pentalogie beginnt mit dem Buch "Das Erbe der Elfen". Eingerahmt wird diese von weiteren Kurzgeschichtenbänden.
 


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Der Autor: Hauke Koop
Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.