Ausstellungs-Tipp

Kunst der "Brücke"-Maler in Berlin

published: 29.03.2010

Das Gemälde "Junges Mädchen" von Max Pechstein ist im Jahre 1908 entstanden (Foto: Max Pechstein Urheberrechtsgemeinschaft)Das Gemälde "Junges Mädchen" von Max Pechstein ist im Jahre 1908 entstanden (Foto: Max Pechstein Urheberrechtsgemeinschaft)

1905 war das Geburtsjahr der expressionistischen Künstlergruppe "Brücke". Sie wurde von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet, von denen kein einziger eine Ausbildung als Maler besaß. Ihr Ziel war es, die akademische Malweise hinter sich zu lassen und der Kunst eine völlig neue Richtung zu geben. Dabei ließen sie sich häufig von außereuropäischen Kunstobjekten, vom Mythos des Exotischen und den damit verbundenen Assoziationen inspirieren. Im Dritten Reich wurden die "Brücke"-Künstler als "entartet" diffamiert.

Dieses Werk von Emil Nolde trägt den Titel Dieses Werk von Emil Nolde trägt den Titel "Exotische Figuren" (Foto: Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, Seebüll)

Nie gesehene Werke erleben

Dieser Künstlergruppe hat sich das Brücke-Museum in Berlin verschrieben. Darin werden erstmals Werke aus der Sammlung des Brücke-Museums außereuropäischen Kunstobjekten gegenübergestellt. Die Besucher können sich auf noch nie gezeigte Bilder von Ernst Ludwig Kirchner freuen. Sie lernen die von der Künstlergruppe praktizierten Techniken kennen – von exotischen Objekten inspirierte Holzschnitte über Aquarelle bis hin zu Plastiken.

Das Brücke-Museum ist täglich außer dienstags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.bruecke-museum.de.

[Svenja Mertens]

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Links

www.bruecke-museum.de

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