Kein Eis mehr für die Eisbären

Die Schollen schwimmen davon

published: 22.11.2005

Den Eisbären gehen die Schollen aus (Foto: Christopher Wood/shutterstock.com) Den Eisbären gehen die Schollen aus (Foto: Christopher Wood/shutterstock.com)

Sprach man vor wenigen Jahren nur von den Auswirkungen des Klima-Wandels, sind nun bereits konkrete Folgen spürbar. Leidtragende sind in diesem Falle die Eisbären, denn Forscher des University College of London haben herausgefunden, dass das Eis in der Arktis seit den sechziger Jahren um vierzig Prozent weggeschmolzen ist. Und das hat katastrophale Folgen, denn den Eisbären wird so ihr Lebensraum und die Eisschollen, von denen aus sie jagen, genommen. Ohne die Möglichkeit genügend zu jagen, bleibt den Eisbären auch keine Chance, sich eine ausreichende Fettschicht anzufressen. Die Forscher führen den Eisschwund auf die immer längeren Sommer und höheren Temperaturen zurück. Dies kann bedeuten, das in nur wenigen Jahren gar kein Eis mehr im Sommer vorhanden ist. Die Umweltstiftung WWF warnt schon seit längerem vor den Ausmaßen des Klima-Wandels für die Eisbären. Schon jetzt sei die körperliche Verfassung der rund 22.000 Eisbären schlecht, es besteht immer weniger die Möglichkeit, Beute zu machen. Dies betrifft lauft WWF vor allem die Hudson-Bucht. In Kanada leben rund 60 Prozent der Eisbären-Population.

Du kannst helfen: Mit dem Kauf einer Urkunde sicherst du den Eisbären “eine Scholle”. Mehr Infos findest du unter www.wwf.de

[Hanne]

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www.wwf.de

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