Marie (Isabelle Huppert) und Pierre Curie (Charles Berling)  (Foto: Arte F)Tennislehrer Chris Wilton (Jonathan Rhys-Meyers) erklärt Schauspielerin Nola (Scarlett Johansson) die Rückhand  (Foto: Prokino)Chris Wilton(Jonathan Rhys-Meyers) erklärt Nola (Scarlett Johansson) die Rückhand (Foto: Prokino)Ernst Ludwig Kirchner: Akt in Orange und Gelb, 1929 (Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz)"Ludacris presents: Disturbing Tha Peace" (Foto: Disturbing Tha Peace Records)Ja Rule - "Exodus" (Foto: Island Def Jam)Meisterlicher Geschichtenerzähler – David Gray (Foto: Public Address)

Tipps für Konzentrationsfähigkeit

Besser konzentrieren

published: 03.01.2006

Wer sich für eine Sache interessiert und den Sinn darin sieht, der ist auch motiviert und konzentriert (Foto: baranq/shutterstock.com) Wer sich für eine Sache interessiert und den Sinn darin sieht, der ist auch motiviert und konzentriert (Foto: baranq/shutterstock.com)

Acht Stunden am Tag arbeiten und abends noch auf eine Berufschulprüfung vorbereiten? Das klingt ganz schön hart. Wenn dann noch nebenbei der Fernseher läuft und auf deinem Handy ständig SMS ankommen, ist es mit der Konzentration vorbei. Du bist nervös und zerstreut – nichts geht mehr. Kein Wunder, denn du bist einer totalen Reizüberflutung ausgesetzt. Andererseits werden die Anforderungen im Beruf immer höher. Da gilt es, voll bei der Sache zu sein, um zunehmend mehr in kürzerer Zeit aufnehmen. Um deine Konzentration zu verbessern, solltest du daher einige Dinge beachten.

In der Ruhe liegt die Kraft:
Konzentration bedeutet, voll und ganz bei einer Sache zu sein. Sobald man zwei Dinge gleichzeitig tut, fällt es schwer, sich zu konzentrieren. Also: Fernseher und laute Musik aus.

Chaos vermeiden:
Ein ordentlicher Arbeitsplatz sorgt für eine bessere Konzentration. Was dich ablenken könnte, gehört nicht auf deinen Schreibtisch. Egal, ob es das Handy, Fotos oder eine Zeitschrift ist – weg damit.

Die richtige Tageszeit:
Du bist unkonzentriert? Kein Wunder, wenn es bereits abends um 23 Uhr ist. Finde heraus, wann deine Leistungshochs sind. Bei den meisten Menschen liegen die Zeiten für optimale Konzentration zwischen 8.00 und 12.00 Uhr und zwischen 18.00 und 21.00 Uhr.

Rechtzeitig anfangen:
Mache nicht alles auf den letzten Drücker, sondern fange rechtzeitig an zu lernen. Bei Angst oder Stress lässt die Konzentration nach und du brauchst wesentlich länger.

Eine kluge Ernährung:
So genanntes „Brainfood“ hilft dir, dich besser zu konzentrieren. Gut für die Gehirnzellen sind Dinkel, Leinsamen, Hülsenfrüchte, Soja- und Milchprodukte, Nüsse, Spinat, Fleisch und Fisch.

Ausreichend trinken:
Deine Gehirnleistung lässt nach, wenn du nicht genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. Die Regel lautet: ca. zwei Liter Wasser, Fruchtsaftschorle oder Frucht- bzw. Kräutertee pro Tag. Wenn du bei der Arbeit bereits durstig bist, hat deine Konzentration schon lange nachgelassen.

Genügend Schlaf:
Achte darauf, dass du rechtzeitig im Bett bist, um frisch und ausgeschlafen ans Werk zu gehen. Und: Im Schlaf verarbeitet dein Gehirn alle Informationen – es lernt.

Frische Luft:
Nutze Pausen, um Räume gut durchzulüften oder kurz an die frische Luft zu gehen. In einer miefigen Umgebung macht das Gehirn schnell schlapp.

Gutes Licht:
Wer ohne eine ausreichende Beleuchtung versucht zu lesen, oder sich zu konzentrieren, der schadet nicht nur seinen Augen, sondern wird auch schnell müde. Ideal ist natürliches Tageslicht.

Laut sprechen:
Wenn du dich auf eine Sache nicht so richtig einlassen kannst, hilft es, laut mit sich zu sprechen oder laut etwas vorzulesen. Du kannst beispielsweise mit dir selbst über ein Thema diskutieren.

Probleme lösen:
Sorgen sind besonders störend, wenn du dich konzentrieren musst. Du hast übermorgen eine Prüfung? Dann solltest du zuerst den Streit mit Kollegen begraben oder wichtige Diskussionen mit dem Chef führen.

Verspannungen vorbeugen:
Ein richtiger Stuhl und ein perfekt eingestellter Computer sind ebenso wichtig für optimale Konzentration – sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Wer durch Schmerzen abgelenkt wird, muss länger sitzen und wird noch verspannter.

Interesse motiviert:
Konzentration ist erlernbar, aber nicht erzwingbar. Spüren wir lediglich den Erfolgsdruck, dann lässt uns die Anspannung unkonzentriert werden, und wir machen Fehler. Wer sich jedoch für eine Sache interessiert und den Sinn darin sieht, der ist auch motiviert und konzentriert.

5 Minuten Pause:
Konzentration braucht Pausen. Wir können uns immer nur eine bestimmte Zeit mit einer Sache beschäftigen, dann werden wir unkonzentriert. Das ist übrigens bei Jedem so. Recke und strecke dich, gehe zum Fenster und atme frische Luft ein oder mache Entspannungsübungen oder einen kurzen Spaziergang.

Ein letzter Tipp:
Die Pause sollte immer dann sein, wenn du merkst, dass du leicht unkonzentriert wirst. Nicht erst, wenn du bereits total erledigt und müde bist. Pause heißt nicht, den Fernseher anzuschalten oder zu telefonieren. Lasse bewusst die Spannung von dir abfallen, so kannst du erfrischt eine neue Sache anpacken. Mit etwas Übung werden die Konzentrationsphasen immer länger. Erwarte also nicht zu viel von dir.

[TK]

ANZEIGE

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung