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Gewinne "99x Klassik"

published: 15.05.2006

Verlosung beendet! (Foto: Universal)Verlosung beendet! (Foto: Universal)

Klassische Musik ist langweilig! Diesem weit verbreiteten Vorurteil stellt sich der Deutsche Grammophon Verlag mit seinem klingenden Lexikon „99x Klassik“ entgegen. Vergleichbar mit Peter Lustigs wunderbaren Erklärungen à la „Wie-kommt-die-Zahnpasta-in-die-Tube“ führt Sprecher Holger Wemhoff durch insgesamt drei CDs. Diese behandeln unterschiedliche thematische Schwerpunkte: CD 1 stellt die verschiedenen Singstimmen vor, ihre Lagen und den Einsatz von Gesang in verschiedenen Musikarten. Auf CD 2 erklingen die verschiedensten Instrumente und ihr Zusammenspiel in orchestralen Varianten wird verdeutlicht. CD 3 bringt dann einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der klassischen Musik vom Mittelalter über Fuge und Sonatenformen bis hin zur Partitur.

In seinen Erklärungen bringt Holger Wemhoff eine interessante Mischung aus Basiswissen sehr speziellen Details. So weiß bestimmt fast jeder, dass die höchste Singstimme der Sopran ist. Aber wer kennt sich schon aus mit „lyrischem Sopran“, „Koloratursopran“ oder „Soubrette“? Das ist dann schon Fachwissen, mit dem man entweder in der nächsten Klassenarbeit glänzen oder einfach so ein wenig angeben kann.

Immer nur sachliche Erklärungen wären auf die Dauer langweilig, daher kommen bei „99x Klassik“ auch viele weltbekannte Künstler zu Wort und - viel wichtiger - zu Stimme. Das macht die Themen viel anschaulicher und begreifbarer. So erklärt der Countertenor Andreas Scholl den Begriff „Vibrato“ indem er die verschieden Gesangstechniken einfach vorsingt.

Auch sie ist bei "99x Klassik zu hören: Anne-Sophie Mutter (Foto: Public Address)Auch sie ist bei "99x Klassik zu hören: Anne-Sophie Mutter (Foto: Public Address)

Die Bratsche als den „Ostfriesen des Orchesters“ zu bezeichnen ist vielleicht nicht sehr nett. Da sie sich aber nun mal durch ihre etwas eigentümliche Stimmung immer zwischen der berühmten Geige und dem Multitalent Cello bewegt, sitzt sie im musikalischen Sinne tatsächlich ein wenig zwischen den Stühlen. Und ist somit in der großen Musikerfamilie ein gern genommenes Ziel für wohlgemeinten Spott, was auch die Bezeichnungen „Geige im Stimmbruch“ oder „kastriertes Cello“ verdeutlichen.

Aber das ist immer noch deutlich freundlicher als die Meinung des berühmten Wolfgang Amadeus Mozart zur Querflöte. Soll er doch gesagt haben, dass einzige was schlimmer klänge als eine Querflöte, seien zwei Querflöten. Dafür hat er umso sorgfältiger für andere Instrumente komponiert, wie beispielsweise für das Klavier. Die verschiedenen Tasteninstrumente Flügel, Hammerklavier, Hammerflügel, und Cembalo erklärt Starpianistin Hélène Grimaud. Dabei spricht sie auch von dem kontraproduktiven Einfluss moderner Instrumente, wie dem gewaltigen Konzertflügel, auf historische Musikstücke. Klingt auch logisch, wie soll ein Stück auf einem Instrument richtig klingen, das es zur Zeit des Komponisten noch gar nicht gab? Auch in der Musik gilt also, dass der Fortschritt so manches Kulturgut auf der Strecke lässt.

Die berühmten Gregorianischen Choräle sind durch moderne Adaptionen in allen Ohren. Warum die allerdings so heißen, wissen die wenigsten. Ist aber ganz einfach, genau wie den Kalender, hat Papst Gregor auch das Aufschreiben von Musik, die so genannte Notation, neu festgelegt und dabei auch die verschiedensten Mönchschoräle zusammengefasst - seitdem spricht man von Gregorianischen Chorälen.

Mit dieser Erklärung beginnt die dritte CD, auf der Holger Wemhoff viele Begriffe der historischen Musikentwicklung anschaulich beschreibt. Die berühmte Zwölftonmusik, die auf Arnold Schönberg zurückgeht, ist mit Sicherheit eine Erklärung wert. Aber ob man sich diese Musik allerdings antun muss, sollte dann doch jeder für sich entscheiden. Da ist die Fuge, deren absoluter Meister Johann Sebastian Bach war, doch deutlich eingängiger für das mitteleuropäische Musikgehör.

Beim Thema „Legato“ kommt die deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter zu Wort und erklärt. So ist „Legato“ eigentlich nichts anderes als das lückenlose Aneinanderreihen von Tönen. Klingt einfach, aber nur absolute Stars wie eben die Mutter beherrschen diese Form der Virtuosität wirklich.

Durch den ständigen Mix aus Erkläruneng, Hörbeispielen und den Fachbeiträgen bedeutender Künstler ist das Klanglexikon „99x Klassik“ eine echte Bereicherung für den musikalischen Hausgebrauch. Aber auch begleitend im Musikunterricht oder um sich ein fundiertes Basiswissen „Klassik“ anzuhören.

Wenn du dich mit der Welt der Klassik beschäftigen möchtest, dann nutze einfach deine Chance und gewinne eines von drei Exemplaren „99x Klassik“ auf Scoolz.

Mitgewinnen konntest du bis zum 28. Mai.

Die Gewinner werden von Scoolz benachrichtigt.


[PA]

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www.klassikakzente.de

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