Kampf gegen die Armut

Internationaler Tag der Jugend

published: 12.08.2007

Mädchen aus Mauritius knüpfen einen Teppich aus Stroh (Foto: UN Photo/Jean Pierre)Mädchen aus Mauritius knüpfen einen Teppich aus Stroh (Foto: UN Photo/Jean Pierre)

Auch wenn es den Jugendlichen in Deutschland vergleichsweise gut geht, haben es ihre Altersgenossen in anderen Ländern meist sehr schwer. Kinder machen weltweit ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung aus und gleichzeitig ist die Hälfte der Jugendlichen arbeitslos. Kinderarbeit und Jugendarbeitslosigkeit sind somit große Probleme, genau wie die massive Armut, die Kinder in der Entwicklung und Verwirklichung ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten behindern.

Die Welt der Zukunft liegt in den Händen der Jugend und damit auch in euren Händen. Auch ihr könnt euch engagieren und anderen Kindern und Jugendlichen helfen, zum Beispiel über den Verein Kinder helfen Kindern oder durch wohltätige Veranstaltungen an eurer Schule.

Um die Probleme und die Herausforderungen, denen sich viele junge Menschen tagtäglich stellen müssen stärker in die Wahrnehmung der Menschen zu rücken, erklärte die Generalversammlung der UNO (United Nations Organization) im Jahr 1999 den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend. Seither soll dieser Tag auf die schwierige Situation der Jugend aufmerksam machen. Nach der Definition der UNO sind das übrigens alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren.

Ziel dieses Tages ist es, eine internationale Strategie zu entwickeln, um das Engagement für junge Menschen zu verstärken, ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen zu ermöglichen und Probleme wie Arbeitslosigkeit, Armut, Drogenmissbrauch und Jugendkriminalität effektiv zu behandeln. Nationale und internationale Aktionen sollen die die Situation in Bezug auf Themen wie Bildung, Gesundheit, Umwelt, Freizeitaktivitäten und finanzielle Möglichkeiten verbessern.

Nicht überall auf der Welt sind Kinder so glücklich (Foto: UN Photo/Marcia Weistein)Nicht überall auf der Welt sind Kinder so glücklich (Foto: UN Photo/Marcia Weistein)



Armut ist hier ein wichtiger Faktor, denn sie ist gleichbedeutend mit unfrei sein. Leider ist es noch immer so, dass viele Kinder hart arbeiten müssen, um zu überleben und werden so gezwungen auf Schulbildung und Ausbildung zu verzichten. Extreme Armut und Unterernährung fördern zusätzlich die Anfälligkeit für Krankheiten und deswegen ist die Kinder-Sterblichkeitsrate in vielen Ländern sehr hoch. Wichtigstes Ziel ist also: Armut und Arbeitslosigkeit bekämpfen, um gleichberechtigte Möglichkeiten und gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen dieser Welt zu schaffen.

Vielleicht habt ihr die Möglichkeit, diese Themen in eurer Klasse anzusprechen und gemeinsam mit euren Lehrern Projekte zu entwickeln oder zu unterstützen, die sich für die Kinder dieser Welt einsetzen. Denn der Internationale Tag der Jugend gilt für alle gleich - egal ob arm oder reich!

[Jan]

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