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Praktikumsplanung

Übung vor dem Job

published: 15.12.2007

Praktika in den Medien sind sehr beliebt (Foto: Public Address)Praktika in den Medien sind sehr beliebt (Foto: Public Address)

Wie sieht eigentlich der Alltag eines Friseurs aus? Was genau macht ein Informatiker und wie arbeitet eine Werbetexterin? Ein Praktikum soll euch die Möglichkeit geben, in das echte Berufsleben hineinzuschnuppern. Dabei findet ihr bestenfalls heraus, ob euch euer Traumberuf wirklich so gut gefällt, wie ihr dachtet. Damit eure Begegnung mit der Realität kein Reinfall wird, hat die Techniker Krankenkasse ein paar Tipps, worauf ihr bei der Planung des Praktikums achten solltet.

Wissen, was man will
Wer schon genau weiß, was er oder sie einmal werden will, kann diese Vorstellungen in einem Praktikum super überprüfen. Diejenigen, die noch unsicher sind, sollten sich vor allem überlegen, was sie auf keinen Fall wollen.

Habt ihr beispielsweise keine Lust auf Schreibtischarbeit, solltet ihr die Finger von typischen Bürojobs lassen. Meist sind die Wünsche schon auf spezielle Bereiche gerichtet, wie beispielsweise "etwas Kreatives, Berufe mit Medien, Menschen oder Tieren". Versucht möglichst, eure Bewerbungen tatsächlich dort zu platzieren, wo ihr euch eine berufliche Zukunft vorstellen könntet.

Gibt es eine Bezahlung?
Bei einem Schülerpraktikum ist es in der Regel nicht üblich, dass man bezahlt wird. Anders sieht es jedoch aus, wenn ihr nach der Schule ein Praktikum machen wollt, um euch zu orientieren. Oft ist es nicht möglich, nebenbei zu jobben, deshalb solltet ihr solche Stellen vorziehen, bei denen ihr auch etwas verdient.

Der Ansprechpartner
Damit ihr euch gut aufgehoben fühlt, solltet ihr während des Praktikums einen festen Ansprechpartner haben, an den ihr euch bei Problemen oder Fragen wenden könnt. Findet am besten auch vor eurer Bewerbung heraus, wie viele Praktikanten es außer euch noch gibt: Umso mehr, desto weniger Zeit bleibt oft für den einzelnen.

Welche Aufgaben habt ihr?
Informiert euch möglichst genau über eure Aufgabenfelder: Dürft ihr wirklich mitarbeiten oder sind euch eher Fleißarbeiten, wie Akten sortieren und Kaffee kochen zugedacht? Natürlich muss ein Praktikant auch einmal unangenehme Dinge erledigen, dennoch sollte es euch möglich sein, in einer kurzen Zeit einen guten Einblick in das "Alltagsgeschäft" zu bekommen. Bei einigen Berufen, wie Polizist oder Jurist, gibt es auch eine Reihe von Rechtsvorschriften, die nicht erlauben, dass ihr wirklich bei "echten Fällen" mitmischen dürft.

Wie sind die Arbeitszeiten?
Ein Arbeitstag hat normalerweise acht Stunden und eine einstündige Mittagspause. Allerdings variieren die Regelungen von Unternehmen zu Unternehmen. Erkundigt euch, welche Anwesenheitszeiten von euch erwartet werden. Weiterhin solltet ihr erfragen, ob es Möglichkeiten gibt, um in der Mittagspause essen zu gehen oder ob ihr etwas von zu Hause mitbringen müsst.

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