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Was tun gegen Schulstress?

published: 05.02.2008

Gegenüber Scoolz äußert sich Ministerpräsident Christian Wulff zum Thema Schulstress (Foto: Public Address)Gegenüber Scoolz äußert sich Ministerpräsident Christian Wulff zum Thema Schulstress (Foto: Public Address)

Scoolz hat Politiker und Personen des öffentlichen Lebens zur Schlagzeile der "Bild"-Zeitung: "Schule macht Schüler krank" befragt.

Scoolz: Welche Maßnahmen kann die Politik ergreifen, damit Schüler durch die Schule nicht krank werden?

Christian Wulff: "Natürlich müssen Lehrpläne entrümpelt werden und es sollte auch projektbezogener gearbeitet werden. Entscheidend ist jedoch, dass Schülerinnen und Schüler so beschult werden, wie es ihrem Leistungsvermögen entspricht, und dass sie optimal individuell gefördert werden. Ich warne vor Verallgemeinerungen. Natürlich wird heute von jungen Leuten immer mehr verlangt, damit sie im internationalen Wettbewerb standhalten können. Für mich ist aber immer wieder interessant, wenn ich mit Schülern auch in Abwesenheit von Erwachsenen diskutiere, dass sie in der Regel nicht so sehr davon sprechen, überfordert zu werden. Viel häufiger sprechen Eltern und Lehrer davon, dass Kinder überfordert würden. Da gibt es einen offenkundigen Widerspruch, der eben auch bei dem Thema vor Hysterie warnen lässt. Letztlich ist die Antwort in Niedersachsen die individuelle Förderung. Bei uns hat jetzt jede Hauptschule einen Sozialarbeiter, es gibt kleinere Klassen in Hauptschulen und mehr Unterricht in den Kernfächern wie Deutsch und Mathematik - jeweils fünf Stunden von Klasse fünf bis zehn. Die Folgen sind eindrucksvoll: Wir haben weniger Schulabbrecher, wir haben weniger Schüler ohne Abschluss. Diese Richtung muss verstärkt werden, dass man individuell auf die Schüler eingeht."


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