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"Straßenkind für einen Tag"

Kein Kinderspiel

published: 10.12.2008

(Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

"Guten Tag, spenden sie ein bisschen Geld für Straßenkinder?" So, oder so ähnlich sprechen Michelle, Ana, Allegra, Charlotte und Katharina an diesem Morgen die Passanten auf der Hamburger Mönckebergstraße an. Manche Leute halten kurz an und werfen ein paar Münzen in die Spendendose, doch viele laufen einfach vorbei oder murmeln etwas wie "keine Zeit" oder "kein Geld dabei". Ähnlich wie den fünf Freundinnen ergeht es täglich weltweit drei Millionen Straßenkindern, die auf der Straße leben und ihr Geld erbetteln müssen. Der einzige, aber entscheidende Unterschied: Michelle und ihre Freundinnen können sich heute wie jeden Abend auf ein geschütztes zu Hause, einen voller Kühlschrank und ein warmes Bett freuen.

Anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention schlüpfen die 30 Sechstklässler(innen) des Gymnasiums Süderelbe an dem trüben, ungemütlichen Morgen des 20. Novembers für einen Tag in die Haut eines Straßenkindes. Einige bieten für eine kleine Spende selbst gebastelte Weihnachtskarten, Streichhölzer und Freundschaftsbänder an, andere spielen Gitarre und Flöte oder singen. Schon letztes Jahr nahmen die Schüler(innen) an der von dem entwicklungspolitischen Kinderhilfswerk "terre des hommes" unterstützten Aktion teil und sammelten über 500 Euro für echte Straßenkinder.

"Ich stelle es mir ziemlich schlimm vor, ein Straßenkind zu sein" sagt Caren, und ihre Freundinnen Martje und Luise stimmen ihr zu. Am meisten würden sie die Liebe ihrer Eltern vermissen. "Obwohl die Straßenkinder so etwas wahrscheinlich nicht kennen", überlegt Caren weiter. Die Mädchen wurden mit Filmen und Vorträgen in der Schule auf die Aktion vorbereitet.

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