Tricks und Methoden zum Büffeln

Raus aus dem Lerntief

published: 17.02.2009

(Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

Tröstet euch: Nur Wenige gehören zu den absoluten Überfliegern, die niemals lernen müssen und trotzdem konstant gute Noten schreiben. Die meisten Schüler müssen einfach regelmäßig pauken und den Unterrichtsstoff zu Hause aufbereiten. Aber wie lernt man eigentlich effektiv und strukturiert? Es gibt unzählige Tricks und Methoden, um den Lernfrust in Grenzen zu halten. Die Techniker Krankenkasse hat die wichtigsten Tipps für euch zusammengetragen.

Planvoll vorgehen
Versucht, rechtzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Büffelt ihr täglich für eine überschaubare Zeit, empfindet ihr die Lernerei als weniger belastend und könnt euch besser konzentrieren. Um besser planen zu können, bastelt euch einen Kalender, in den ihr sämtliche Termine von Schulaufgaben, Referaten etc. eintragt. So habt ihr einen guten Überblick über die kommenden Aufgaben. Überlegt euch, wie viele Tage ihr benötigt, um die jeweiligen Prüfungen vorzubereiten und notiert, was ihr an welchem Tag erledigen wollt. Plant dabei genügend Zeit ein, um euch das Lernmaterial bei Mitschülern oder Lehrern zu besorgen.

Der grobe Ablauf sollte bei jeder Schulaufgabe derselbe sein: Wenn ihr euren Lernstoff beisammen habt, fasst die Inhalte auf großen Stichwortzetteln zusammen. Dabei ergeben sich vielleicht noch Fragen, die ihr mit euren Mitschülern oder Lehrern klären könnt. Je nachdem, wie umfangreich der Stoff ist, solltet ihr das Lernen einzelner Teilbereiche auf unterschiedliche Tage legen oder zwischendurch längere Pausen machen, um nicht durcheinander zu geraten. Ganz zum Schluss sollte noch ausreichend Zeit für Wiederholungen und Abfragen bleiben.

Entspannt in die Prüfung

Am Abend vor der Prüfung solltet ihr relaxen. Vielleicht wiederholt ihr nachmittags noch einmal den Stoff, legt ihn dann aber endgültig zur Seite. Wer noch bis früh morgens lernt, ist in der Prüfung nicht nur übernächtigt, sondern bringt schlimmstenfalls auch den Stoff durcheinander. Auch ein ausgewogenes Frühstück ist wichtig, denn ein nüchterner Magen lässt Prüflinge schnell im Stich!

Um direkt vor der Schulaufgabe zu entspannen, atmet tief ein, zählt bis drei und atmet langsam wieder aus. Wenn ihr das Ganze dreimal wiederholt, entspannt sich euer Körper und das Gehirn ist bereit für neue Herausforderungen.

Ausreichend Pausen
Permanentes Lernen ohne Pausen führt schnell zu einem "rauchenden Kopf", mit dem ihr nicht mehr viel anfangen könnt. Lernt in überschaubaren Einheiten von ein bis zwei Stunden und legt dann Pausen von mindestens zwanzig Minuten ein. Bleibt während dieser Zeit nicht am Schreibtisch sitzen, sondern bewegt euch. Macht einen Spaziergang an der frischen Luft, spielt eine Runde Tischtennis oder trinkt einen gemütlichen Tee im Wohnzimmer. Wenn ihr zwischendurch abschaltet und das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, seid ihr anschließend wieder frisch und aufnahmebereit.

Miniatur-Spickzettel fürs Gedächtnis
Die wichtigsten Zusammenhänge merkt ihr euch, indem ihr einen Spickzettel für euch selber anfertigt. Verwendet dabei unterschiedliche Textmarker, um den Stoff eurer Stichwortzettel zu gliedern und Aufzählungspunkte, Merksätze und Formeln zu markieren. Beginnt dann, den Lernstoff immer weiter auf das Wesentliche zu reduzieren, bis alles auf einen möglichst kleinen Zettel passt. Ihr werdet sehen, dass ihr einen echten Spicker nun gar nicht mehr nötig habt, da ihr euch beim Schreiben ohnehin schon alles gemerkt habt!

Rhythmik-Formeln und Vokabel-Bilder
Komplizierte Mathe- und Physik-Formeln oder unregelmäßige Verben sind besonders schwer einzuprägen. Um euch den Wust trotzdem zu merken, benutzt Merksätze und Eselsbrücken.

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