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Schlaf-Studie

Sonne beeinflusst Schlafverhalten

published: 21.02.2010

Ein früher Unterrichtsbeginn bringt den natürlichen Biorhythmus durcheinander (Foto: Public Address)Ein früher Unterrichtsbeginn bringt den natürlichen Biorhythmus durcheinander (Foto: Public Address)

Wenn morgens die Sonne nur wenig zu sehen ist, schlafen Kinder und Jugendliche abends schlechter. Das ist das erste Zwischenergebnis einer Untersuchung zum Schlafverhalten von Teenagern, die amerikanische Wissenschaftler vom Rensselaer Polytechnic Institute durchgeführt haben. Das Team um Dr. Mariana Figueiro vermutet, dass der natürliche Biorhythmus für das verzögerte Einschlafen verantwortlich ist, der sich ohne blaues Morgenlicht verschiebt.

Die Forscher simulierten für ihre Studie einen Schultag, indem sie den Schülern orange Brillen aufsetzten, die kaum blaues, kurzwelliges Licht durchließen. Diese Situation entspräche einem Unterrichtsbeginn, an dem die Schüler vor Sonnenaufgang in schlecht beleuchteten Klassenzimmern ankommen, schrieben die Forscher in der Fachzeitschrift "Neuroendocrinology Letters". Bereits nach fünf Tagen hatte sich die Einschlafzeit der Jugendlichen um durchschnittlich 30 Minuten verschoben, berichteten die Forscher.

Diese, um das Morgenlicht beraubten Teenager gingen später zu Bett, bekämen weniger Schlaf und schnitten daher bei Tests womöglich schlechter ab, so Figueiro. Ein früher Unterrichtsbeginn und Schulen, die unzureichend Tageslicht in die Räume lassen würden, seien für Jugendliche deshalb ungünstig, lautet das Fazit der Forscher.

[TK]

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