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Nützliche Gedanken

So motivierst du dich!

published: 11.10.2010

Verneinungen wie "Denke jetzt NICHT an einen rosa Elefanten!" kann unser Gehirn nur schwer verarbeiten (Foto: Public Address)Verneinungen wie "Denke jetzt NICHT an einen rosa Elefanten!" kann unser Gehirn nur schwer verarbeiten (Foto: Public Address)

Einem Langstreckenläufer schmerzen in der letzten Runde zwar die Beine, aber er wird sich trotzdem anstrengen, als Erster ins Ziel zu kommen. Dazu mobilisiert er alle Kräfte, um seine bestmögliche Leistung abzurufen. Er konzentriert sich nicht auf die brennenden Muskeln, sondern auf seine persönliche Bestzeit, die er überbieten will, oder den Applaus der Zuschauer. Wahrscheinlich feuert er sich selbst an und ruft sich zu: "Augen zu und durch – gleich ist es geschafft!"

Daran können wir uns ein Beispiel nehmen – und nicht nur beim Sport. Auch beim Lernen für eine Klassenarbeit haben wir gelegentlich einfach keine Lust mehr und stehen dann kurz davor, aufzugeben. Doch anstatt die Bücher entnervt zur Seite zu legen, wende eine einfache Strategie an. Lenke deine Gedanken weg von deiner Unlust zu lernen und stattdessen hin auf das Ziel, einen guten Test zu schreiben. Und sage dir dabei: "Ich bleibe dran, dann habe ich es in einer halben Stunde geschafft."

Scoolz wollte wissen, wie ihr euch motiviert

Scoolz-Umfrage zum Thema Motivation - Teil 3


Struktur statt Panik

Im Eifer des Gefechts mit dem Mathebuch kann es passieren, dass Gedanken auftauchen wie "Das werde ich nie verstehen". Solche Sätze werden aus der Frustration geboren. Sie sind nicht konstruktiv. Viel besser ist es, wenn du dir sagst: "Hier hakt es noch und ich werde herausfinden, was genau der springende Punkt ist." Dann gehst du alles noch einmal der Reihe nach durch und grenzt das Problem ein. Hast du es ausfindig gemacht, versuchst du zunächst in Ruhe, den Stoff zu begreifen. Kein Grund zur Panik: Das muss nicht in ein paar Sekunden klappen! Und selbst wenn du es nach mehrfachem, reiflichen Überlegen noch nicht verstehen solltest, ist das keine Katastrophe.

Fasse das Problem in Worte. Du wirst sehen: So wird es dir selbst noch einmal deutlicher. Oft fällt dir zu diesem Zeitpunkt plötzlich die Lösung ein. Ansonsten rufst du einfach einen Freund oder eine Freundin aus deiner Klasse an und bittest freundlich um Hilfe. Sicherlich hat er oder sie nichts dagegen, dir den schwierigen Teil zu erklären. So löst sich jedes zunächst unüberwindlich scheinende Problem früher oder später in Wohlgefallen auf.

Führe dir vor Augen, warum du etwas für die Schule tust. Schließlich handelt es sich nicht um Zwang, sondern um eine Investition in deine Zukunft. Mache dir bewusst, dass du jetzt lernst, damit du die Klassenarbeit bestehst. Die Arbeit willst du bestehen, damit du in die nächste Klasse versetzt wirst. Später möchtest du einen guten Schulabschluss machen, damit du einen guten Ausbildungs- oder Studienplatz bekommst.

Positive Leitsätze merken

Wichtig ist es, seine Ziele positiv zu formulieren. Merke dir lieber "Ich will Abitur machen" als "Ich will nicht durch die Abi-Prüfungen fallen". Positive Ziele leiten nämlich mehr zum Handeln an. Der Grund liegt darin, dass unser Gehirn Verneinungen nur schwer verarbeiten kann. Die berühmte Aufforderung "Denke jetzt NICHT an einen rosa Elefanten!" veranschaulicht das: Unser Kopf kann sich in diesem Moment einfach nichts anderes vorstellen! Obwohl wir es nicht wollen, taucht der rosa Elefant in unseren Gedanken auf. Und du willst dir ja nicht dauernd vorstellen, wie du bei den Abitur-Prüfungen scheiterst, sondern du willst lieber daran denken, dass du dein Abitur bestehst. Wählst du also die positive Formulierung "Ich will Abitur machen", verschaffst du dir eine optimistische Grundhaltung und bist besser motiviert.

[TK]

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