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Sprechstunde mit Dr. Karin Anderson

Was tun mit Schulschwänzern?

published: 24.11.2010

Dr. Karin Anderson beantwortet auch deine Frage im Forum (Foto: Public Address)Dr. Karin Anderson beantwortet auch deine Frage im Forum (Foto: Public Address)

Manche Kids und Jugendliche gehen gerne zur Schule, anderen haben ein Problem mit dem täglichen Gang in den Klassenraum. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Vielleicht fühlt sich der Schüler oder die Schülerin unterfordert und langweilt sich extrem. Es kann aber auch sein, dass er oder sie sozial nicht richtig integriert ist und deshalb mit seinen Mitschülern nicht zurecht kommt. Dr. Karin Anderson berät eine Scoolz-Userin, deren Sohn häufig die Schule schwänzt.

Dr. Karin Anderson lebt im US-Bundesstaat Maine. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und hat eine Zusatzausbildung für psychotherapeutische Medizin. Als Forenexpertin für Scoolz und die Techniker Krankenkasse berät sie unsere User kostenlos. Wenn du unserer Expertin ein Problem schildern möchtest oder eine Frage stellen willst, tue dies jederzeit gerne in den Foren Gefühlssachen oder Help.

LadyJeanelle:Hallo...
wir sind Eltern von einem 14-jährigen Sohn. Er geht in die 7. Klasse (das zweite Mal). Wir hatten dieses Problem schon in der 5. Klasse (woraufhin unser Sohn in ein Heim gekommen ist). Seit dem 24. Juni 2010 ist er wieder zu Hause (wir sind total glücklich darüber), aber seit August, wo die Schule wieder angefangen hat, geht es wieder los. Er geht nicht hin oder wenn er gebracht wird, haut er aus der Schule ab. (Begründung: "Er habe keine Lust"). Er geht auf ein Gymnasium, d. h. er ist nicht dumm, nur zu faul seine Aufgaben etc. zu erfüllen. Jetzt stellt er Forderungen am Wochenende noch länger als bis 22 Uhr raus zu dürfen. Aber ich sehe dieses nicht ein, denn wer nicht zur Schule geht, brauch er keine Forderungen zu stellen, denn er macht ja auch nichts dafür. Ich bitte um Hilfe, inwieweit ich diese Forderungen evtl. erfüllen sollte oder was ich machen sollte, um ihn dahin zu bewegen zur Schule zu gehen? Wir als Elternteile sind fix und fertig, wissen weder ein noch aus, denn eigentlich (nach unseren Vorstellungen) wollen wir nicht, dass er wieder in ein Heim geht.


Dr. Karin Anderson:"Hallo,
leider bin ich kein Erziehungsfachmann, und kann daher nur ganz allgemein zu diesem wirklich sehr schwierigen Problem Stellung nehmen. Wie sieht es eigentlich mit der Gesundheit Ihres Sohnes aus - ist er eingehend ärztlich untersucht worden? Ist Ihr Sohn einem Psychologen oder Psychotherapeuten vorgestellt worden - gibt es eine psychologische Einschätzung seines Problems?
Wie sieht die Zusammenarbeit mit der Schule aus - wie beurteilen seine Lehrer sein Verhalten und welche Maßnahmen schlagen sie vor? Haben Sie sich als Eltern schon einmal selbst psychotherapeutische Unterstützung geholt, um mit dieser schwierigen Situation umzugehen, und möglicherweise mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrem Sohn, seinen Bedürfnissen und Forderungen, und dem Setzen von Grenzen zu erhalten? Dieser letzte Punkt scheint mir deswegen auch besonders wichtig, weil die Schwierigkeiten, Grenzen zu ziehen und Regeln aufzustellen Erfahrungsgemäß mit zunehmendem Alter größer werden. Da ist Beratung und seelische Unterstützung nicht nur für den betroffenen Jugendlichen, sondern auch für seine Eltern dringend anzuraten.
LG, Dr. Karin Anderson"

[TK]

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