Typisch Mädchen?

Girls'Day 2011 bei der TK

published: 15.04.2011

In der Inergen-Zentrale des Verwaltungsbegäudes: Falls es mal brennt, wird von hier aus der Sauerstoffgehalt im Raum abgesengt und das Feuer erlischt (Foto: Merle Richter/Public Address)In der Inergen-Zentrale des Verwaltungsbegäudes: Falls es mal brennt, wird von hier aus der Sauerstoffgehalt im Raum abgesengt und das Feuer erlischt (Foto: Merle Richter/Public Address)

Am 14. April war wieder Girls'Day. Dieser Tag soll speziell Mädchen dazu ermutigen auch Berufe zu ergreifen, in denen das männliche Geschlecht durchschnittlich dominanter ist. Zum bereits neunten Mal öffnete in diesem Jahr auch die Techniker Krankenkasse (TK) ihre Pforten - 50 Mädchen und zehn Jungen im Alter von zehn bis 15 Jahren besuchten das Hauptverwaltungsgebäude in Hamburg. Es war das erste Mal, dass auch Jungs an dieser Veranstaltung teilnehmen durften. Scoolz begleitete eine Girls'Day-Gruppe bei ihrem Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen.

Die Organisation

Madiene Pape ist durch ihren Vater auf die Techniker Krankenkasse als Girls-Day-Platz gekommen (Foto: Merle Richter/Public Address)Madiene Pape ist durch ihren Vater auf die Techniker Krankenkasse als Girls-Day-Platz gekommen (Foto: Merle Richter/Public Address)

Nachdem sich alle Kinder und Jugendlichen versammelt hatten, erhielten sie ihre Ausweise. Darauf waren Punkte geklebt, deren Farbe und Größe darüber entschieden, welcher Gruppe jemand angehörte. Diese Gruppen durften sich dann verschiedene Berufsfelder in der Hauptverwaltung ansehen. Scoolz hat sich dem aktiven Rundgang durch alle Abteilungen angeschlossen. Diese Tour leiteten Andreas Stasiak und Martin Hellwig, die für die technische Abteilung zuständig sind.

Einmal rundherum

Anhand eines Modells des Gebäudes gab Herr Hellwig vor dem Rundgang einen Vorgeschmack auf den gewaltigen Umfang der Einrichtung und somit auch auf die Stationen-Anzahl der Führung. Er hatte mit seinem Überblick nicht übertrieben. Erklärungen hier und Vorführungen dort leiteten uns durch die Bibliothek, die technischen Räume, die Druckerei und sogar die IT- und Sicherheitszentrale. Bei der Technik war das Interesse von vielen Schülerinnen am größten. Aber nicht nur detaillierte Informationen wie die, dass jeder Mitarbeiter in der IT-Abteilung jeweils drei Monitore zur Verfügung hat, bekamen die Anwesenden vermittelt. Auch allgemeine Dinge, wie die beträchtliche Anzahl der Parkplätze im Parkhaus der TK, werden wohl den meisten im Gedächtnis bleiben. Es sind tatsächlich stolze 650 Stellplätze für Autos vorhanden. Aber die Schülerinnen und Schüler waren nicht die Einzigen, die an diesem Tag Fragen hatten. Scoolz wollte natürlich wissen:

Wie ist der Girls'Day bei der TK so?

Viele der Jugendlichen waren Kinder der TK-Mitarbeiter. Und so stand für die 13-jährige Madiene Pape vom Gymnasium Meiendorf bereits früh fest, dass sie ihren Girls'Day am Arbeitsplatz ihres Vater verbringen wollte: "Ich habe ein bisschen gesucht, aber dann habe ich gleich das genommen." Ganz anders war es bei Hanna-Lena Neugebauer: "Ich habe das einfach auf mich zukommen lassen." Die Siebtklässlerin hat das Angebot der TK im Internet gefunden. Eigentlich will sie mal Architektin werden, aber dafür hat sie bereits ein Praktikum geplant, also wollte sie für den Girls'Day etwas anderes probieren.

Sooo viele Mädchen

Natürlich wollten wir auch von den männlichen Teilnehmern wissen, wie der Girls'Day bei der TK für sie war. "Ein bisschen komisch fühle ich mich schon unter so vielen Mädchen", gestand Tobias Cremer. "Aber es hat auch Spaß gemacht." Der 11-Jährige war einer der vergleichsweise wenigen Jungen unter den Schülern. Seine Mutter arbeitet ebenfalls bei der Techniker Krankenkasse, allerdings in Hessen. Der Sechstklässler besuchte extra die Hamburg Hauptverwaltung, um am Girls'Day teilnehmen zu können. Letztendlich zeigte er sich aber sichtlich zufrieden: "Es war sehr interessant. Wir haben auch ein bisschen Quatsch gemacht, es war eigentlich ziemlich toll."

Nach dem Rundgang versammelten sich alle 60 Schülerinnen und Schüler wieder und aßen in der Kantine zu Mittag. Abschließend erhielten sie je nach Gruppe noch die Möglichkeit, auf verschiedene Art und Weise kreativ zu werden. So konnten sie beispielsweise an hausinternen Computern ihre Berichte über diesen Tag verfassen. Diese werden dann später im Internet veröffentlicht.
Organisiert wurde der Girls'Day und Schnuppertag für Jungs in der Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse von Philip Wabbel und Nadine Beuttler aus der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

[Merle]

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