"Praktisch Gut"

Beatboxen mit Ivo Ilicevic

published: 22.03.2013

HSV-Fußballer Ivo Ilicevic (Mitte) unterstützt die Jugendlichen beim Beatbox-Training (Foto: Public Address) HSV-Fußballer Ivo Ilicevic (Mitte) unterstützt die Jugendlichen beim Beatbox-Training (Foto: Public Address)

"B-ts-kh-ts-ts" – ihren Beatbox-"Text" hat sich Sehnaz auf die Hand geschrieben. Die 16-Jährige ist eine der Jugendlichen, die in Hamburg an einem Rap- und Beatbox-Workshop teilnahmen. Die Schüler der Klassen acht bis zehn verschiedener Hamburger Schulen hatten sich freiwillig für das Projekt "Praktisch gut" angemeldet. Motiviert von HSV-Spieler Ivo Ilicevic und den Trainern Beatboy Delles, Beatboxer Guido Höper, Nico Suave und Ceyhun Yimlidieres alias Rap T beherrschten die 33 Teilnehmer die Grundzüge des Sprechgesangs schon nach zwei Tagen.

Fußballer Ivo Ilicevic bei "Praktisch gut"


Am Mittwoch, den 20. März, stellten sie ihr Können im Autohaus Wichert in Hamburg unter Beweis. HSV-Spieler Ivo Ilicevic war als Pate für den erkrankten Marcell Jansen eingesprungen. Auch er schlug mithilfe einer Beatbox-Maschine ein paar coole Töne an. Zusammen performten die Schüler einen selbstgeschriebenen Song. Zusätzlichen traten einzelne Jungen und Mädels vor und zeigten ihre Beatbox-Künste.

Vom Beatboxen ins Berufsleben

Der Workshop ist Teil des Förderprojektes "Praktisch Gut", das die Sponsoring-Initiative "Hamburger Weg" ins Leben gerufen hat. Damit will die Organisation insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg ins Berufsleben begleiten. "Solche Veranstaltungen hatte ich früher nicht, aber ich wäre glücklich darüber gewesen. Umso wichtiger ist es für mich jetzt, den Kids zu helfen und ihnen etwas mitzugeben", erzählte der aus Kroatien stammende Ivo Ilicevic.


Was Beatboxen damit zu tun hat? "Wir haben gelernt, dadurch Selbstbewusstsein zu finden", meinte Schülerin Sehnaz. Beim Formulieren eigener Texte drücken die Jugendlichen ihre Ziele, Ideen und Wünsche für die Zukunft aus. "Praktisch Gut" vermittelt auch Praktikumsplätze für die Teilnehmer, etwa beim Axel Springer Verlag. Diese sollen die Jugendlichen für eine Ausbildung fit machen. Dabei wird nicht so sehr auf die Schulnoten geachtet, sondern vor allem auf das Engagement der angehenden Auszubildenden.

[PA]

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