PlayStation VR

Die Gaming-Revolution

published: 24.08.2016

Lust auf Virtual Reality? Pointer hat die VR-Brille von Sony für die PlayStation 4 getestet (Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com) Lust auf Virtual Reality? Pointer hat die VR-Brille von Sony für die PlayStation 4 getestet (Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com)

Es ist die Neuerung im Gaming-Bereich: Virtual Reality. Neben der HTC Vive und der Oculus Rift gibt es jetzt auch Playstation VR. Auf der Gamescom 2016 in Köln konnte Reporter Jonas die VR-Brille von Sony für die PlayStation 4 testen - und war direkt fasziniert. Seine Erfahrungen und Eindrücke schildert er in diesem Artikel.

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Trailer zur PlayStation VR


Auf der Gamescom kann ich "RIGS: Mechanized Combat League" antesten, einen Launch-Titel für PS VR. In einer kurzen Einweisung wird mir das Spiel erklärt. Bei "RIGS" handelt es sich um einen teambasierten Ego-Shooter. Zwei Mannschaften, bestehend aus jeweils drei Spielern, nehmen in Robotern Platz und kämpfen in verschiedenen Arenen um den Sieg. Punkte erzielt man, indem man durch das Killen von Gegnern oder das Einsammeln von Items den sogenannten "Overdrive" aktiviert. Nun hat man ein kleines Zeitfenster, um durch das Tor des gegnerischen Teams zu springen und dadurch einen Punkt zu holen.


Nun wird mir die etwas klobige VR-Brille aufgesetzt. Direkt bin ich in einer anderen Welt. Es ist im ersten Moment so ähnlich wie bei einem 3D-Film im Kino - doch man ist viel mehr drinnen in der virtuellen Welt. Denn ich kann mich ewig weit umschauen. Das passiert intuitiv, indem ich meinen Kopf in die jeweilige Richtung drehe. Sieht für Außenstehende bestimmt witzig aus. Noch schnell am Schärferegler gedreht, um das Bild in voller Auflösung zu sehen, und dann kann es auch schon losgehen. Meinen Roboter wähle ich übrigens, indem ich ihn einfach ansehe.

So sieht "RIGS" aus


Das Match geht los und natürlich muss man sich an das neue Spielerlebnis gewöhnen. Von links und rechts kommen Gegner in mein Bild und zuerst schleicht sich leichte Überforderung ein. Doch nach einer Weile komme ich immer besser damit zurecht, dass ich wirklich mitten drin in der Arena bin - und nicht wie sonst als Zuschauer vor einem Bildschirm. Die Steuerung bei "RIGS" funktioniert mit einem normalen Controller und auch durch das Bewegen des eigenen Kopfes. Bei anderen Titeln ist sogar der Controller überflüssig, dort wird Playstation Move verwendet.


Nachdem ich die ersten Gegner im Nahkampf zerstört habe, aktiviert sich mein "Overdrive". Doch plötzlich höre ich Schüsse, die mich von hinten treffen. Ich drehe mich schnell um und kann meinem Kontrahenten entkommen. Über eine Brücke komme ich beim Tor an und springe durch - 1:0 für mein Team. Am Ende gewinnen wir 6:2 - und die VR-Brille wird wieder abgesetzt. Was sofort auffällt ist ein leichtes Gefühl der Übelkeit. Das ist eine durchaus bekannte Nebenwirkung von Virtual Reality. Doch wahrscheinlich gewöhnt man sich mit der Zeit an diese neue Situation und kann das wirkliche beeindruckende Spielerlebnis in voller Entfaltung genießen. PlayStation VR kommt in Deutschland am 13. Oktober für 400 Euro in den Handel.



[Jonas Bickel]

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