Game-Tipp

"Worms W.M.D."

published: 07.09.2016

Auch Panzer kommen im neuen "Worms" zum Einsatz (Foto: Team17) Auch Panzer kommen im neuen "Worms" zum Einsatz (Foto: Team17)

Vor 21 Jahren erschien der erste Ableger des beliebten Taktikspiels "Worms". Die Entwickler von Team17 haben seitdem viele Ableger rausgebracht, einige waren mehr erfolgreich, andere weniger. Das grundlegende Spielprinzip blieb zwar gleich, allerdings wurde immer wieder mit 3D-Grafik und anderen Änderungen experimentiert. Mit "Worms W.M.D" kehrt Team17 nun zu den Ursprüngen zurück: 2D-Optik und eine Rückbesinnung auf bewährte Elemente. Pointer stellt das neue Game vor.

Trailer zu "Worms W.M.D."


Solltest du "Worms" noch nie gespielt haben, hier eine kleine Einführung in die Basics: Bei "Worms" stehen sich mehrere Teams, bestehend aus einigen Würmern, gegenüber. Ziel ist es, mit verschiedenen Waffen und anderen Items die gegnerischen Gruppierungen auszurotten. Auf der Map kann man außerdem viele nützliche Kisten finden, die starke Waffen, Leben oder Geld beinhalten. Was ebenfalls zu beachten ist: Der gesamte Boden, auf dem die Würmer stehen, ist zerstörbar. Schießt man einem anderen Wurm also den Boden unter den Füßen weg, fällt dieser ins Wasser - und stirbt.
 

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Auch bei "Worms W.M.D." sind diese klassischen Elemente vertreten. Es gibt allerdings auch einige Neuerungen. Die wohl wichtigste: Zum ersten Mal stehen den Würmern verschiedene Vehikel zur Verfügung. So tauchen auf der Map Panzer, Mechs und Kampfhelikopter auf. Die Panzer bieten einen guten Schutz und haben vor allen Dingen eine starke Durchschlagskraft. Die Mechs können einen Wurm weit weg schlagen und verursachen ziemlich viel Schaden, während die Helikopter vor allem eine hohe Mobilität bieten. Außerdem gibt es feste Geschütze auf den Maps, die ein Inferno verursachen können.
 

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Da kann einem schon mal angst und bange werden. Doch zum Glück gibt es nun auch Häuser, in denen man sich verschanzen kann. Der Coup: Alle Spieler, die keinen Wurm in dem betreffenden Gebäude platziert haben, sehen nicht, was im Inneren vor sich geht. So kann man ganz in Ruhe Fallen platzieren und warten, bis ein anderer hineintappt. Und vielleicht findet man ja sogar einige Crafting-Items. Crafting? Ja in "Worms W.M.D." kann man eigene Waffen zusammenbauen. Diese sind dann nochmal stärker als die herkömmlichen Geschosse. Das Menü ist dabei relativ übersichtlich gehalten, sodass man während eines Zugs des Gegners ganz entspannt sein Waffenarsenal aufrüsten kann.
 

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Ansonsten ist es wie immer: Die Würmer bekriegen sich, ob nun in Kampagnen, Missionen oder Bosskämpfen. Der Singleplayer-Modus hat also einiges zu bieten - allerdings auch eine eher mäßige KI. Deswegen gilt wie immer: Im Multiplayer macht "Worms" einfach viel mehr Spaß. Bis zu sechs Spieler können sich auf einer Karte gleichzeitig bekriegen und über die Fehler der Gegner lachen. Denn so einfach gehalten "Worms W.M.D." auch ist - natürlich unterlaufen jedem Spieler Missgeschicke, die für seine Gegner höchst amüsant sind. Und das macht das Spiel aus.
 

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Technisch gesehen läuft der neue "Worms"-Ableger einwandfrei. Die 2D-Welten sind toll gezeichnet und die vielen Details sorgen für eine sehr schöne und spannenden Optik. Auch Bugs oder kleine Ruckler sind bei unserem Test fast nie aufgetreten, ganz selten im Online-Modus. Einzig die Kameraführung ist teilweise ein wenig unrund und sorgt dafür, dass man manchmal sichere Ziele verfehlt. Aber das fällt alles in allem nicht sonderlich ins Gewicht.
 

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Mit "Worms W.M.D." besinnt sich Team17 auf die alten Stärken der Serie. Das funktioniert nicht nur richtig gut, sondern sieht auch noch klasse aus. Die Neuerungen sind sinnvoll und ergänzen das grundlegende Spielprinzip perfekt, ohne es zu überladen oder zu kompliziert zu machen. Und so liegen besonders beim Spielen mit Freunden Spannung, Ärger und Schadenfreude ganz dicht beieinander. "Worms W.M.D." unterhält und macht viel Spaß - mehr braucht man nicht. Wir können das Game, welches auf PC, Mac, PS4 und XboxOne erschienen ist, also nur empfehlen.
 

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Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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