Game-Tipp

"Tour de France 2017"

published: 01.07.2017

Spannende Radrennen in Frankreich erwarten dich in "Tour de France 2017" (Foto: Focus Home Interactive) Spannende Radrennen in Frankreich erwarten dich in "Tour de France 2017" (Foto: Focus Home Interactive)

Die diesjährige Tour de France startet endlich mal wieder in Deutschland, genauer gesagt in Düsseldorf. Passend dazu hat Focus Home Interactive das offizielle Spiel zur Tour veröffentlicht. Was der Radrennsimulator "Tour de France 2017" kann, stellen wir dir in unserem Game-Tipp vor.

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Trailer zu "Tour de France 2017"


Der Kampf um das gelbe Trikot fasziniert die Sportwelt seit Jahrzehnten. Und auch wenn der Radsport in den letzten Jahren durch diverse Dopingfälle stark beschädigt wurde, ist ein Radrennen an sich durchaus eine spannende Sache. Diese Faszination hat auch das Game "Tour de France 2017" bei mir entfacht. In diesem Spiel kann ich ein komplettes Team durch die diesjährige Tour steuern und alle Etappen fahren.

Die erste Etappe ist ein Zeitfahren, hier lässt sich noch relativ wenig zu sagen. Doch schon bei der zweiten Etappe weiß das Spiel durchaus zu beeindrucken. Das 200-Mann starke Fahrerfeld ist gut auf dem Bildschirm abgebildet und sieht realistisch aus. Ich steuere Alejandro Valverde vom Team Movistar. Das Fahren ist relativ simpel und zum Glück muss ich nicht die ganze Zeit auf meinen Controller hämmern, wie man es beispielsweise aus Radrennen in GTA 5 kennt. Gerade zu Beginn einer Etappe kann ich auch einfach den Folge-Modus einschalten, mit dem ich automatisch hinter einem anderen Fahrer herfahre. Das Spammen einer Taste kommt nur dann zum Einsatz, wenn ich einen Angriff starte. Da das nur relativ selten vorkommt, kann man das Game auch mehrere Stunden spielen, ohne danach Handschmerzen zu haben.
 

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Das Rennen selbst ist realistisch gestaltet und vom Ablauf her ähnlich wie bei der richtigen Tour. Die KI agiert gut, es gibt Ausreißer, Tempoverschärfungen zum Ende einer Etappe und das gelbe Trikot hat es auch nicht leicht, davonzufahren. Im Rennen muss ich immer auf meinen Energiehaushalt achten. Zu frühe Angriffe oder zu schnelles Fahren kann nämlich dazu führen, dass ich einen Einbruch habe. Dann ist es unmöglich, noch einen guten Platz herauszufahren. Meinem eigenen Team kann ich außerdem Anweisungen geben: Jeder Fahrer kann einen individuellen Auftrag bekommen. So beauftrage ich meine Teamkollegen Ausreißern zu folgen, das Tempo anzuziehen oder maximalen Widerstand zu leisten. Zudem ist es möglich, innerhalb einer Etappe beliebig oft den Fahrer innerhalb meines Teams zu wechseln. Wenn ich also gerade langweilig im Peloton festhänge, wechsel ich einfach auf meinen Kollegen in der Ausreißergruppe. Trotzdem kann es zwischenzweitlich auch mal eintönig werden. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, das Rennen in bis zu 16-facher Geschwindigkeit vorzuspulen. Ich kann aber auch direkt zu den wichtigen Abschnitten in einer Etappe springen oder sie sogar komplett simulieren. Das Gameplay überzeugt also und lässt ein schönes Renn-Feeling aufkommen.
 

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Optisch ist "Tour de France 2017" hingegen verbesserungswürdig. Die Landschaften sehen zwar schön aus und sind auch dicht an den tatsächlichen Strecken dran. Allerdings wirken die Fahrer selbst in ihren Bewegungen oft sehr hölzern. Das mag im Rennen nicht immer stören, fällt aber trotzdem negativ auf. Die Zuschauer am Rand der Strecke sind nur mittelmäßig gestaltet. Zwar winken sie mit verschiedenen Fahnen und jubeln den Fahrern zu, aber spätestens nach der zweiten Etappe hat man dann auch alles gesehen und bekommt immer wieder dieselben Zurufe aufs Ohr. Nach jeder Etappe gibt es wie bei der realen Tour auch Siegerehrungen. Das ist ganz nett, allerdings betritt immer dieselbe Person das Podium. Denn bei der Ehrung sehen alle Fahrer identisch aus, was schade ist.

Neben dem normalen Tour-Modus gibt es auch den Karrieremodus, bei dem du dein eigenes Team mit Sponsorengeldern zum gelben Trikot führen kannst. Auch das Erstellen einer individuellen Tour ist mit Hilfe eines Editors möglich. Die Spielmodi können auch im Koop gezockt werden, was gut funktioniert und viel Spaß macht. Insgesamt ist "Tour de France" ein gelungenes Spiel, das gerade beim Gameplay punkten kann. Optisch sind zwar einige Mängel festzustellen, allerdings sieht das Game insgesamt hübsch aus und vermittelt ein tolles Tour-Feeling. Die Simulation ist für PS4, Xbox One und PC erhältlich.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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