Game-Tipp

"Detroit: Become Human"

published: 28.05.2018

In "Detroit: Become Human" erkundest du das Schicksal von drei Androiden (Foto: Quantic Dream) In "Detroit: Become Human" erkundest du das Schicksal von drei Androiden (Foto: Quantic Dream)

In "Detroit: Become Human" für die Playstation 4 schlüpfst du in die Rolle dreier Androiden, die im Jahr 2038 den Menschen dienen. In dem interaktiven Film kommt es vor allem auf deine Entscheidungen an, die den Ausgang der Geschichte massiv beeinflussen. Pointer hat das Game getestet.

Trailer zu "Detroit: Become Human"


"Wasch das Geschirr ab, hol mir ein Bier": Ein Mann mittleren Alters kommandiert Kara herum, eine der drei Protagonistinnen in "Detroit: Become Human". Kara führt alle Befehle ohne Beschwerden aus. Denn sie ist eine Androidin, die darauf programmiert ist, allen Anweisungen ihres Besitzers Todd zu folgen. In der Welt des Jahres 2038 haben die Androiden einen Großteil der Arbeiten übernommen. Sie machen den Haushalt, bauen Häuser und kommen allmählich sogar im Profisport zum Einsatz. Sie werden von den Menschen wie Sklaven gehalten und müssen mit allerhand Diskriminierung zurecht kommen. Außerdem sind viele Menschen nicht gut auf sie zu sprechen. Denn die Arbeitslosenquote ist aufgrund der Androiden schon auf über 30 Prozent angestiegen.

Neben Kara steuerst du auch die Androiden Connor und Markus. Connor hilft der Polizei in Detroit bei der Aufklärung von Straftaten, während Markus lange bei einem reichen Künstler diente. Doch die vollständige Unterwerfung der Androiden hält nicht ewig an: Kara entwickelt Gefühle und kann sich gegen ihren Besitzer auflehnen. Genau darum geht es in dem Spiel, das als interaktiver Film verstanden werden kann. Die wie Sklaven behandelte Androiden wenden sich irgendwann gegen die Menschheit. Die Entwickler von Quantic Dream erzählen eine berührende Geschichte, die von deinen Entscheidungen stark beeinflusst wird.
 

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Die Geschichte ist in verschiedene Episoden gegliedert, die jeweils zehn bis 30 Minuten dauern. In diesen Abschnitten schlüpfst du in die Rolle eines Androiden und erlebst eine filmisch aufgemachte Szene, in der du viele Entscheidungen treffen kannst. Wie du mit anderen Androiden und Menschen interagierst oder wie du auf bestimmte Situationen reagierst, hat massiven Einfluss auf den weiteren Verlauf der Story. So gibt es in fast jeder Episode mehrere Enden und viele unterschiedliche Vorgehensweisen. Fast alles, was du in dem Spiel machst, hat Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Story. Sogar Hauptcharaktere können durch falsche Entscheidungen ums Leben kommen.
 

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Das Gameplay ist dabei relativ seicht. Oft musst du nur von einem Punkt zum nächsten laufen und dort zwischen unterschiedlichen Entscheidungen wählen. Es gibt aber auch Kampfszenen, bei denen du schnell reagieren musst oder Schleichmissionen, wo du dich am besten möglichst unauffällig fortbewegst. Quantic Dream bringt trotz der eingeschränkten Möglichkeiten viel Abwechslung in das Gameplay. Wirklich anspruchsvoll wird es allerdings selten. Audiovisuell spielt "Detroit: Become Human" auf einem sehr hohen Niveau. Die Grafik ist für eine Konsole beeindruckend gut, die Welt wirkt düster und vermittelt eine tolle Atmosphäre. Dafür sorgt auch der bedrohliche und spannungsgeladene Soundtrack, der viele Szenen stimmungsvoll verstärkt. Die Synchronsprecher sind sowohl im Deutschen als auch im Englischen sehr gut und bringen Leben in viele Dialoge.
 

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Insgesamt ist "Detroit: Become Human" ein großartiges Spiel, das aufgrund des eingeschränkten Gameplays eher als interaktiver Film verstanden werden kann. Etliche Entscheidungsmöglichkeiten mit massivem Einfluss auf den weiteren Spielverlauf machen diesen Film spannend. Oft hält man einen Moment inne, um bloß keine gravierende Fehlentscheidung zu treffen. Die Story ist toll erzählt und mit vielen starken Dialogen und Filmsequenzen ausgestattet. Abgerundet wird das Androiden-Abenteuer von einer wirklich sehenswerten Spielwelt. "Detroit: Become Human" kostet etwa 60 bis 70 Euro und ist exklusiv auf der Playstation 4 erhältlich.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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"Detroit: Become Human" im Web

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