Game-Tipp

"Homo Machina"

published: 05.06.2018

In "Homo Machina" dreht sich alles um den menschlichen Körper (Foto: ARTE) In "Homo Machina" dreht sich alles um den menschlichen Körper (Foto: ARTE)

Was wäre, wenn man sich den menschlichen Körper wie eine Fabrik vorstellen würde? Genau dieser Frage geht das Smartphone-Game "Homo Machina" nach. Das Spiel wurde vom Sender ARTE in Zusammenarbeit mit dem französischen Indie-Studio Darjeeling entwickelt. Es schickt den Spieler virtuell in den menschlichen Körper. Dort gibt es diverse Rätsel zu lösen. Pointer hat das Puzzle-Game getestet.

Trailer zu "Homo Machina"


Der menschliche Körper als Hochleistungsmaschine - so stellte es der jüdische Arzt Dr. Fritz Kahn dar. Auf seinen Ideen und technischen Zeichnungen basiert "Homo Machina". Das Gehirn als Schaltzentrale, der Magen als Raffinerie: Der Körper verwandelt sich in eine effiziente Fabrik. Dort müssen viele Arbeitsläufe genauestens getaktet werden. Auf der Reise durch den menschlichen Körper musst du in ingesamt 30 Leveln diverse Rätsel lösen.

Dabei musst du Schalter umlegen, Mitarbeitern Anweisungen geben und vieles mehr. Die Rätsel sind vielschichtig und anspruchsvoll. An vielen Stellen ist etwas längeres Knobeln erforderlich. Die Mechanismen innerhalb des Körpers werden im Laufe des Spiels Schritt für Schritt kennengelernt und erforscht. Aus medizinischer Sicht lernt man dabei wohl kaum etwas, doch das Spiel und die Idee dahinter sind äußerst unterhaltsam. Aberwitzige und skurrile Aufgaben und Lösungen warten an jeder Ecke. Auch kurze Dialoge tragen zur Problemlösung bei.
 

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Dazu kommt eine schöne Grafik und eine entspannende Hintergrundmusik. "Homo Machina" kostet 3,49 Euro und ist im App Store und Play Store erhältlich. Das Spiel verzichtet auf Werbung und In-App-Käufe. Für sein Geld bekommt man ein tolles Puzzle-Spiel, das mit einer interessanten Hintergrundgeschichte und tollen Zeichnungen begeistert. Leider ist das Spiel sehr schnell vorbei: Wer ein durchschnittlicher Rätselspieler ist, dürfte nach etwa zwei Stunden fertig sein.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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"Homo Machina" im Web

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