Game-Tipp

"No Man's Sky"

published: 10.08.2018

In "No Man′s Sky" erkundest du verschiedene fiktive Planeten (Foto: Hello Games) In "No Man′s Sky" erkundest du verschiedene fiktive Planeten (Foto: Hello Games)

Vor zwei Jahren erschien das damals mit viel Spannung herbeigesehnte Survival-Game "No Man´s Sky". Doch der Titel wurde den hohen Erwartungen nicht gerecht. Fehlende Abwechslung und zu wenig Möglichkeiten ließen das Game schnell zum Langweiler mutieren. Zuvor gegebene Versprechen aus Trailern wurden zudem nicht eingehalten. Das vor kurzem erschienene "Next"-Update änderte das endlich. Plötzlich ist "No Man's Sky" genau das Spiel, auf das man sich schon 2016 gefreut hatte. Pointer hat das Game getestet.

Trailer zu "No Man′s Sky - NEXT"


In "No Man's Sky" dreht sich alles um die Erforschung einer fernen Galaxie. Du startest auf einem unbekannten Planeten am Rand der Galaxie und musst dich immer weiter ins Innere vorarbeiten. Zu Beginn stehen dir nur geringe finanzielle Mittel, ein Multifunktionswerkzeug und ein kleines Inventar zur Verfügung. Nun erkundest du den Planeten auf der Suche nach Rohstoffen. Diese kann man abbauen und für verschiedene nützliche Einsatzgebiete verwenden. So kannst du Rohstoffe beispielsweise verkaufen, veredeln oder kombinieren, um neue Bauteile für den Raumanzug oder das Raumschiff zu erhalten. Denn zu lange möchte man sich auf einem Planeten nicht aufhalten, der Drang nach der Erkundung neuer Planeten ist zu groß. In der Galaxie gibt es viel zu entdecken. Die unfassbar große Anzahl an unterschiedlichen Planeten mit verschiedenen Lebensformen und Biomen war schon in der Ursprungsversion des Games beeindruckend - und das ist selbstverständlich noch immer so.

Nicht so beeindruckend war damals aber das Gameplay an sich. Die Tätigkeiten und Aufgaben auf einem Planeten wiederholten sich schnell. Das hat sich zwar auch mit dem "Next"-Update nicht geändert. Allerdings werden nun deutlich mehr sonstige Aktivitäten angeboten. Insbesondere entdeckungswerte Orte sind nun im Spiel integriert. So trifft man bei der Erforschung der Planeten auf neue Artefakte oder Siedlungen. Für Abwechslung ist jetzt also gesorgt. Das erhöht den Spielspaß um ein Vielfaches. Die Eintönigkeit der Ursprungsversion von "No Man's Sky" ist durch das neue Update überwunden. Für Survival-Fans und Entdecker ist "No Man's Sky" endlich zu dem Spiel geworden, das schon 2016 angekündigt wurde.
 

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Für Story-Fans ist das Game allerdings weiterhin nichts. Zwar wurde in einem früheren Update ein Kampagnen-Modus hinzugefügt. Doch zum einen ist die dahinter stehende Geschichte wenig innovativ und interessant. Und zum anderen haben die Missionen genau das Problem, das man bei "No Man’s Sky" schon lange kennt: Sie wiederholen sich viel zu schnell und bieten keine neuen Ideen. Deswegen kann man den Kampagnen-Modus nicht als vollwertige Story ansehen. Immerhin sind mit dem "Next"-Update einige Nebenmissionen dazugekommen, die tatsächlich für Mehrwert sorgen und durchaus spaßig zu spielen sind.

Der lange erwartete Multiplayer-Modus ist nun verfügbar und wertet das Game deutlich auf. Es ist ab jetzt möglich, mit Freunden auf dem selben Planeten zu starten und sich gemeinsam auf das Galaxien-Abenteuer einzulassen. Man kann auch mit fremden Spielern zocken, die quer verteilt in der Galaxie starten. Aufgrund der Größe der Spielwelt und der Anzahl der Planeten dauert es allerdings seine Zeit, bis man wirklich auf andere menschliche Spieler trifft. Dafür ist das dann ein besonderes Ereignis.
 

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An einigen Stellschrauben muss Entwickler Hello Games noch drehen. Denn "No Man's Sky" weist beim Thema Übersichtlichkeit immer noch erhebliche Mängel auf. Es gibt weiterhin keine Karte, auf der die Planeten aufgezeichnet sind. Dabei wäre ein solches Tool zur Orientierung nützlich. Es erschließt sich nicht ganz, warum man darauf verzichtet. Auch die Interaktion mit fremden Völkern ist stark beschränkt. Dabei würde eine tiefere Hintergrundgeschichte zu den verschiedenen Außerirdischen die Planeten noch besonderer machen. Das große Potenzial ist an dieser Stelle bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Insgesamt hievt das "Next"-Update "No Man's Sky" auf ein neues Level und schöpft viel vom Potenzial des Titels aus. Zwei Jahre nach der enttäuschenden Ursprungsversion hat man jetzt ein richtig gutes Spiel geschaffen. Das Gameplay ist abwechslungsreicher, man kann mit Freunden zusammen auf Entdeckungsreise gehen und das Crafting-System ist deutlich intuitiver. Grafisch erscheinen die Planeten durch schärfere Texturen und einzigartige Biomen im neuen Glanz. "No Man's Sky" ist für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich und kostet zwischen 30 und 50 Euro.
 

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Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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