Game-Tipp

"Trials Rising"

published: 05.03.2019

Im Game "Trials Rising" warten spannende Rennen auf dich (Foto: Ubisoft) Im Game "Trials Rising" warten spannende Rennen auf dich (Foto: Ubisoft)

Mit Motorrädern und anderen Bikes durch die Lüfte fliegen, Hindernisse überwinden und sich spannende Rennen liefern: Genau das erwartet dich im neuen Ubisoft-Spiel "Trials Rising". Das Game ist der nächste Ableger der "Trials"-Serie und wahrscheinlich auch der beste Teil. Denn das Fahren auf großartig designten Strecken ist beinahe perfekt. Pointer hat das Game getestet.

Trailer zu "Trials Rising"


Herausfordernde Rennen

In "Trials Rising" dreht sich alles um Motorräder. Du fährst spannende Rennen gegen andere Spieler oder den Computer und versuchst, neue Bestzeiten aufzustellen. Mit den Bikes rast du auf einer 2D-Ebene durch 3D-Welten. Dabei erwarten dich viele Hindernisse, die du oft mit viel Geduld und Gefühl überwinden musst. So triffst du auf steile Geraden, fliegst von Bergen herunter oder musst mit deinem Bike über Fässer balancieren. Dabei kommt es häufig vor, dass du einen Unfall baust und beim vorhergegangenen Checkpoint neu starten musst. "Trials Rising" lebt von der Herausforderung. So kommt es vor, dass man für das Überwinden einer schweren Stelle auch mal über hundert Versuche benötigt.

Damit das nicht zu häufig vorkommt, gibt es im Karriere-Modus ein ausführliches Tutorial. In der sogenannten Trials-Universität lernst du das Fahren von der Pike auf. Grundsätzlich hast du gar nicht so viele Möglichkeiten, Einfluss auf das Motorrad zu nehmen. Du kannst Gas geben, bremsen und das Gewicht deines Fahrers verlagern. Was erstmal leicht klingt, ist in der Praxis aber alles andere als einfach. Denn zum einen erfordern viele Strecken sehr viel Gefühl. Mit Vollgas über die Strecken zu sausen, funktioniert in den wenigsten Fällen. Zum anderen mutieren extrem schwere Strecken zu einem echten Balanceakt, bei dem richtige Tastenkombinationen erforderlich sind. Während leichte Parcours auch von Anfängern ohne große Probleme gemeistert werden können, verlangt die Schwierigkeitsstufe "Extrem" selbst sehr erfahrenen Spielern alles ab. Das führt teilweise zu Frust, doch mit viel Übung und Geduld ist jedes Rennen zu bewältigen.
 

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Kreative Strecken

Mit rund 120 Strecken bietet "Trials Rising" eine große Auswahl und viel Abwechslung. Das gilt auch für die Settings der jeweiligen Parcours. So fährst du am Eiffelturm vorbei, überquerst südasiatische Klippen oder rauscht durch die Hollywood-Studios. Außerdem gibt es einen Streckeneditor, mit dem du selbst neue Parcours bauen kannst und mit anderen Spielern teilst. Optisch sehen diese Strecken großartig aus, auf der Nintendo Switch wirken einige Texturen allerdings nicht ganz so scharf. Auch bei der Frame-Rate muss man bei der Switch-Version Einbußen hinnehmen, da diese häufiger einbricht. Trotzdem ist ein flüssiges und graphisch sehr ansprechendes Spielerlebnis auf allen Konsolen gewährleistet.
 

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Lootboxen und magerer Online-Modus

"Trials Rising" bietet einen überarbeiteten Karriere-Modus, bei dem du Herausforderungen und Aufträge auf einer Weltkarte erledigst. So musst du beispielsweise eine Strecke in einer bestimmten Zeit schaffen oder dich gegen sieben Computergegner durchsetzen. Der Modus weiß aufgrund seiner Vielfältigkeit zu gefallen, einzig die Weltkarte ist etwas unübersichtlich. Die Mehrspieler-Optionen des Games könnten dagegen gerne umfangreicher sein. Im Online-Spiel gibt es bisher wenige Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem ist eine private Lobby mit Freunden nicht möglich, diese Option soll später aber noch hinzugefügt werden.

Lokal wird ein Partymodus für bis zu vier Spieler angeboten. Zudem kannst du mit einem zweiten Spieler die Strecken auf einem Tandembike absolvieren. Das ist zwar eine nette Idee, in der Umsetzung aber ausbaufähig. Denn die Abstimmung zwischen zwei Spielern funktioniert in diesem Modus nur selten zufriedenstellend. Wenig zufriedenstellend sind auch die im Spiel enthaltenen Lootboxen. Diese kannst du dir relativ leicht erspielen und zusätzlich mit echtem Geld kaufen. Obwohl die Kisten nur kosmetische Verbesserungen für Motorrad und Fahrer enthalten, stören sie im Spiel. Denn ständig wird man auf die Existenz dieser Boxen hingewiesen, die vollkommen überflüssig sind. Das nervt nach einer Weile, ist angesichts des starken Gameplays aber nur ein Wermutstropfen.
 

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Fazit

"Trials Rising" ist ein tolles Biking-Game, was seine Kerndisziplin fast perfekt beherrscht. Herausfordernde und großartig designte Strecken sorgen für echten Spaßfaktor und für Langzeitmotivation. Technisch ist das Spiel auf einem guten Stand, einzig die Switch-Version schwächelt an einigen Punkten. Während das Gameplay selbst also kaum verbesserungswürdig ist, sind die Spielmodi mit einigen Schwächen versehen. Gerade "Trials" macht im Multiplayer am meisten Spaß und dieser beinhaltet aktuell sehr wenige Optionen. Das Implementieren von Lootboxen war außerdem unnötig. Da man das Drumherum aber auch gut ausblenden kann, ist der neue "Trials"-Ableger insgesamt gelungen. "Trials Rising" kostet zwischen 20 und 30 Euro und kann auf der Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch und dem PC gezockt werden.
 

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Motorrad-Rennen seit 2000

Die Videospiel-Serie "Trials" gibt es bereits seit knapp 20 Jahren. 2000 erschien der erste Teil der Rennspiel-Serie. Es folgten fünf weitere Ableger der Hauptserie sowie neun Erweiterungen beziehungsweise Spin-offs. Nachdem das 2014 erschienen "Trials Fusion" ein voller Erfolg war, ist nun der Nachfolger "Trials Rising" da. Das Gameplay in "Trials" ist in der langen Geschichte größtenteils gleich geblieben. So gilt es immer, mit Motorrädern oder anderen Zweirädern schwierige Parcours und Strecken zu meistern. Neben vielen Standard-Strecken lebt die Serie vor allem von Maps, die von der Community erstellt werden. Dafür steht den Spielern ein ausführlicher Track Editor zur Verfügung.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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