Game-Tipp

"My Time At Portia"

published: 27.04.2019

In "My Time At Portia" triffst du auf eine große, offene Spielwelt (Foto: Pathea Games/Team 17) In "My Time At Portia" triffst du auf eine große, offene Spielwelt (Foto: Pathea Games/Team 17)

In dem Videospiel "My Time At Portia" baust du eine kleine Stadt auf, erlebst Abenteuer und erfindest nützliche Maschinen. Das Game ist eine Mischung aus Lebenssimulation, Rollenspiel und Aufbauspiel und weiß mit einer schönen, offenen Spielwelt zu begeistern. Pointer hat das Spiel auf der Playstation 4 getestet.

Trailer zu "My Time At Portia"


Aufbaustimmung in der Postapokalypse

In "My Time At Portia" schlüpfst du in die Rolle eines Jungen, der mit dem Boot an der unbekannten Küstenstadt Portia ankommt. Dort findet er Unterkunft in einem kleinen Haus seines verschollenen Vaters. Das Game spielt in einer postapokalyptischen Zeit, die Bewohner bauen Portia wieder auf und versuchen ihr den Glanz vergangener Tage wieder zu geben. Für dich geht es aber erstmal darum, den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. Dafür kannst du verschiedene Handwerksberufe ausführen und durch Handel Geld verdienen. Doch schon bald öffnet sich die große weite Welt von Portia mit ihren nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Du stellst Maschinen her, richtest dein Haus ein, erforschst Dungeons, kämpfst gegen Monster und fängst Tiere.
 

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Lebendige Spielwelt

Ein wichtiges Element des Spiels sind auch die anderen Bewohner der Stadt. Diese lernst du mit der Zeit kennen, unterhältst dich mit ihnen und erledigst Aufträge für sie. Auch mit dem Bürgermeister tauscht du dich aus und entwickelst und veränderst die Infrastruktur von Portia. Die Bewohner der Stadt haben ihren eigenen Tagesablauf und verhalten sich sehr unterschiedlich. Einige findest du an einem Sommerabend beim Grillen am Strand, andere machen morgens Yoga und fast alle gehen am Sonntag in die Kirche.

Die verschiedenen Jahreszeiten und Tag und Nacht beeinflussen aber nicht nur das Verhalten der Bewohner. Auch für die von dir aufgezogene Landwirtschaft ist es beispielsweise sehr wichtig, ob gerade Sommer oder Winter ist. So gehen Sommerpflanzen schon nach wenigen Tagen ein, wenn du sie in der falschen Jahreszeit pflanzt. Das Spiel verlangt viele kleine Dinge, auf die man achten muss. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei auf einem angenehmen Niveau und kann nicht verstellt werden. Gerade für das Erforschen von fernen Gebieten benötigst du aber etwas Spielzeit, um den dort lauernden Gefahren gewachsen zu sein.
 

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Gute Grafik, lange Ladezeiten

Die große offene Spielwelt lädt auch aufgrund ihrer Optik zum Erkunden ein. Das gesamte Game kommt in einem Comic-Look daher, der in schöner Grafik präsentiert wird. Einige schwammige Texturen oder aufploppende Gegenstände gibt es aber dennoch. Viel störender sind aber die teilweise langen Ladezeiten, wenn man beispielsweise ein Gebäude betritt. Das beeinträchtigt den Spielfluss erheblich und reißt immer wieder aus der sonst sehr immersiven Welt heraus. Die Steuerung ist gerade in den Item-Menüs zu Beginn etwas fummelig, geht im restlichen Spiel aber leicht von der Hand. Schade ist das Fehlen eines Multiplayer-Modus, der sich in einem Spiel wie diesem eigentlich perfekt anbieten würde.
 

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Fazit

"My Time At Portia" ist eine Art Lebenssimulation im Comic-Look, in der du fast unbegrenzte Möglichkeiten hast. Es gibt immer etwas zu tun und bis auf wenige Sammelaufgaben ist das Spiel dadurch sehr abwechslungsreich. Die offene Spielwelt ist immersiv und kann die wenigen technischen Defizite locker verkraften. So ist das Game letztendlich ein Titel mit hohem Suchfaktor. "My Time At Portia" stammt aus dem Hause Pathea Games, ein Entwicklerstudio, das in den USA und China beheimatet ist. Das Spiel finanzierte sich zum Teil durch eine Kickstarter-Kampagne, die knapp 150.000 US-Dollar einbrachte. Ende Januar erschien das Game für den PC und ist jetzt auch auf der Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich. Das Game kostet je nach Plattform zwischen 20 und 40 Euro.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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"My Time At Portia" im Web

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