Game-Tipp

"Eye Toy – Kinetic"

published: 22.11.2005

„Eye Toy - Kinetic“ gibt es für PlayStation2  (Foto: Sony) „Eye Toy - Kinetic“ gibt es für PlayStation2 (Foto: Sony)

Computerspiele machen träge, man bewegt sich nicht, kommt nicht an die frische Luft und verwächst stattdessen mit der Couch. Diesem Vorurteil hat Sony bereits seit Längerem den Kampf angekündigt und eine Serie entwickelt, bei der der Spieler mithilfe einer Kamera (Eye Toy) selber zum Controller wird und durch Bewegungen die Spiele bedient. Allerdings blieb das Konzept bislang bei unterhaltsamen und ruhigen Mitmachspielchen stecken. Das neue, in Zusammenarbeit mit der Fitness-Forschung von Nike entwickelte Eye Toy Kinetic dagegen verspricht Sturzbäche aus realem Schweiß.
Der Spieler findet sich in einem Eye Toy Kinetic wieder, wo ihn zwei durchtrainierte Personal-Trainer erwarten. Hier kann man sich seinen mehrwöchigen Fitnessplan erstellen lassen oder frei einige Übungen durchführen. Die Übungen sind dabei in vier Bereiche eingeteilt: Cardio, Kampf, Entspannung und Toning. Mal geht es um Aerobic-ähnliche Ausdauer, dann um Kampfsport-inspirierte Action, um fernöstliche Entspannung oder um Muskelaufbau. Natürlich werden auch Warm-Up und Dehnung dabei nicht vergessen. Das Spiel bietet viele Übungen und bringt enorm Spaß. Jeder Fitness-Muffel wird hier einen guten und spielerischen Einstieg finden. Alle Übungen sind von Experten entwickelt, bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und steigern sich zu wahren Schweißorgien.
Im Cardio-Bereich sind die Übungen auf längere Zeit und rhythmische Bewegungen ausgerichtet, der Kampf-Bereich bietet dagegen knackige und anstrengende Action. Im Entspannungsbereich wird dann alles körperlich relaxter aber man muss seinen Geist anstrengen, um die nötige Koordinationen zu erreichen. Im Toning-Bereich kann man an einzelnen Muskelgruppen arbeiten, damit man in Zukunft auf das Hantelschwingen im Studio verzichten kann. Ein Trainingsprogramm sollte also nach Möglichkeit alle Bereich mit jeweils ein paar Übungen abdecken.
Um in den vollen Genuss des Spieles zu gelangen (und um sich nicht die Knochen zu brechen), sollte man jedoch ein geräumiges Zimmer zum Spielen wählen. Die Kamera braucht eine Distanz von zwei Metern, durch die Weitwinkellinse kommen noch einmal zwei bis drei Meter Breite hinzu. Da muss man schon mal die Couch beiseite rücken und die Nachbarn vorwarnen, denn es geht actionmäßig voll zur Sache. Der gesamte Körper ist zum Spieleinsatz gefordert, und der benötigte Energieaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Eine Warnung noch: bringt vor dem Spiel Omas Vase (und alles andere Zerbrechliche) in Sicherheit, sonst gibt es nur familiären Stress und dann sind die Übungen alle wieder für die Katz.

[Lars]

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www.eyetoykinetic.com

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