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Game-Tipp

“Harry Potter und der Feuerkelch”

published: 22.12.2005

"Harry Potter und der Feuerkelch“ gibt es für alle gängigen Konsolen und PC  (Foto: EA) "Harry Potter und der Feuerkelch“ gibt es für alle gängigen Konsolen und PC (Foto: EA)

Im Kino reift Harry Potter so allmählich zum waschechten Dauerbrenner heran, immerhin läuft sein mittlerweile viertes Abenteuer in allen etablierten Lichtspielhäusern. Auch im Computerspiel hat Harry sich gemausert und diverse magische Tricks hinzugelernt. Der neueste Spieleableger der erfolgreichen Romanvorlage von Joanna K. Rowling glänzt dabei aber nicht durch wachsendes Volumen – im Gegensatz zur Buchvorlage. Der „Feuerkelch“-Teil der Spiele-Serie ist ziemlich kurz geraten und somit schnell durchgespielt. Man schlägt sich mit Ron und Hermines Hilfe durch die unterschiedlichen Aufgaben des Trimagischen Turniers, besteht Professor Moodys knifflige Herausforderungen und schwups steht man am Ende als Gewinner dar.


Dabei geht es im Spiel hauptsächlich um das Erlernen neuer Zaubertricks, die einem helfen, auch in bereits mehrfach durchlaufenen Levels neue Wege zu entdecken. So soll der relativ geringe Umfang an Levels durch Wiederholungen mit Abwandlung kaschiert werden. Leider ist es jedoch furchtbar nervig, immer wieder denselben Kreaturen zu begegnen oder die gleichen Wasserhähne zuzudrehen, um dann am Ende links und nicht rechts abzubiegen. Hier wären größere und geradlinigere Level dem Spielspaß zuträglicher gewesen. Allgemein ist das magische System simpel aber auch nicht so ganz nachvollziehbar, denn man schleudert wahllos Flüche durch die Gegend oder wendet nützlich Zauber an, um Tore zu öffnen, Fallen zu umgehen oder Steine zum Schweben zu bringen. Das Spielkonzept gerät aber gerade bei vielen Gegnern zum hektischen Knöpfchen-Drücken und kaum zum überlegten Zaubern.


Wenn man dann Harrys Weg mitverfolgt und die Trimagischen Aufgaben meistert – ein Highlight ist die Jagd durch die Luft, verfolgt vom Drachen – erhält man für jede gemeisterte Gefahr Punkte in Form von magischen Bohnen. Für diese Bohnen kauft man sich in einem Kartenalbum neue Fähigkeiten für seine Charaktere. Leider kann man immer nur drei davon in einem Level einsetzen und der Effekt ist auch nicht gerade deutlich spürbar, sodass man etwas den Sinn hinter den Karten vermisst.
Schade, dass beim Spiel „Harry Potter und der Feuerkelch“ nicht mit derselben Sorgfalt gearbeitet wurde wie bei Film und Buch. Die Story und das simple Prinzip lassen zwar schnellen Spaß zu, der insbesondere im Kooperations-Modus mit Freunden gut zur Geltung kommt, doch voll zu überzeugen weiß das Spiel nicht. Dass Filme (oder Bücher) auch gut auf Konsolen übertragbar sind, haben in letzter Zeit sowohl „Matrix“ als auch „King Kong“ bewiesen. „Harry Potter“ dagegen zeigt, dass man als Erfolgsautorin eben doch nicht immer für die Qualität seiner Lizenzprodukte garantieren kann.

[Lars]

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Links

www.harrypotter.ea.com

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