Game-Tipp

"Daxter"

published: 09.05.2006

"Daxter" ist für die PSP erhältlich  (Foto: Sony) "Daxter" ist für die PSP erhältlich (Foto: Sony)

Das Sony-Plattform Power-Duo „Jak & Daxter“ ist zurück. Nach zwei erfolgreichen Teilen des Spiels auf PS2 hat sich Sony endlich darauf besonnen, eine Umsetzung für die PSP zu entwickeln. Doch was liest man da, „Daxter“ – so ganz ohne Jak? Ja, denn das kleine Wiesel hat es auch alleine drauf. Storytechnisch liegt das Solo-Debüt des Nagers zwischen Teil 1 und 2 und füllt die Lücke, die bisher schmählich klaffte, als Jak einen Urlaub hinter schwedischen Gardinen machte. Somit haben wir auf der PSP mit „Daxter“ die Gelegenheit, endlich den Sidekick und nicht den Star der Serie ausführlich zu spielen.

Das Wiesel, dessen Mundwerk ebenso wenig still zu stehen scheint wie der Rest des pelzigen Körpers, versucht sich in der Stadt Heaven City als Kammerjäger und darf mit Hilfe einiger schrulliger Utensilien auf Käfersafari gehen. Von unserer Heimatbasis – dem Haus des Kammerjägers –aus geht es los. Mit einer elektrischen Fliegenklatsche bewaffnet, springen, hangeln, klettern und rennen wir durch die ganze Stadt und säubern ein Gebäude nach dem anderen. Immer wieder gilt es dabei schwierige Geschicklichkeitseinlagen zu meistern, fiese Riesen-Ungeziefer zu erledigen und gar eine ganze Menge Mini-Spiele auf dem Weg abzuarbeiten, mit deren Hilfe das ansonsten genretypische lineare Levelsystem etwas aufgelockert wird.

Dabei bietet „Daxter“ eine riesige Welt, wunderschön detailreich animiert, eine extrem bewegliche Figur, einen frechen und gut synchronisierten Spieltext und überhaupt eine der stimmigsten Welten, die dieses Genre zu bieten hat. Normalerweise können Jump’N’Run-Spiele furchtbar frustrieren, denn eine der absoluten Genre-Schwächen ist die zumeist frickelige Steuerung. Im Falle von „Daxter“ ist hier aber nichts auszusetzen, denn die Steuerung ist akkurat und so kann man sich viele nervige Wiederholungsversuche bei schwierigen Passagen ersparen. Auch die Kamera-Perspektive, die sonst zu Problemen führen kann, ist hier frei wählbar und durch die Möglichkeit, aus Daxters Augen zu sehen, bleiben kaum Hindernisse beim fröhlichen Krabblerjagen.

Mit „Daxter“ hat Sony es tatsächlich geschafft, für die noch junge neue Handheldkonsole PSP einen Referenztitel zu kreieren. Denn so viel Spaß, eine derartig große und schöne Welt und eine so präzise Steuerung findet man selbst beim großen Bruder nur mit Not und viel Geduld. Klasse, hier wird die Messlatte mal schön hoch angelegt.

[Lars]

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