Game-Tipp

"Me & My Katamari"

published: 02.06.2006

„Me & My Katamari“ ist für die PSP erhältlich. (Foto: EA)„Me & My Katamari“ ist für die PSP erhältlich. (Foto: EA)

Neue Spielkonzepte sind selten. Je schräger und bunter sie sind, mit desto höherer Wahrscheinlichkeit kommen sie aus Japan. Eine der schönsten und wohl beliebtesten Auswüchse japanischen Wirrwarrs ist die „Katamari“-Reihe, deren neuester Teil jetzt auf der Handheld-Konsole PSP erscheint. Wie schon in der PS2-Version geht es bei „Me & My Katamari“ wieder um geschicktes Ball-Rollen. Aber halt, fangen wir lieber von vorne an:
Nach einem Urlaub am Meer bemerkt die königliche Familie des chaotischen Kosmos, dass sie beim Surfen wohl ein wenig zu sehr ihrem Namen gerecht wurde und Chaos angerichtet hat. So darf der kleine Prinz, kitschig bunt, mit einer Art Teppichrolle am Kopf und skurril animiert, nun den verstreuten und heimatlosen Tieren der Welt dabei helfen, neue Inseln als Lebensräume zu erschaffen. So weit, so seltsam. Was erschaffen werden soll, braucht aber erstmal Substanz, also darf Prinz Chaos losrennen und Gegenstände einsammeln, die Papa Chaos dann zu einer Insel verwurschtelt. Und hier kommt der Clou der Reihe: Das Sammeln geschieht mit Hilfe eines klebrigen Balles, den der Prinz vor sich her rollt. Alles, was im Weg liegt wird angeklebt und lawinenartig mitgenommen. Das können dann auch schon mal ganze Häuser oder ein Verwandter Chaot sein.

Das wirklich wirr klingende Spielkonzept ist dabei im Vergleich zu „We Love Katmari“ kaum verändert worden, einzig die KI des Spieles und die Herausforderungen an die Sammelkunst sind erschwert. So sind Zeitlimits und die Beschränkung auf bestimmte Sammelobjekte klar verstärkt worden, so dass insbesondere altgediehene Katamari-Roller sich hier wohl fühlen werden. Was aber nicht bedeuten soll, dass man als Neueinsteiger allzu große Schwierigkeiten mit dem Spiel haben sollte.

„Me & My Katamari“ ist ein knuffiges, aber auch anstrengend buntes und kitschiges Spiel. Die Idee entstammt eindeutig einem japanischen Otaku-Hirn (wer nicht weiß, was das ist: einfach mal googeln ;-)) und könnte für normal veranlagte Westler erstmal abschreckend wirken, entwickelt aber nach kurzer Spielzeit schon einen recht hohen Suchtfaktor. Kleine Wehrmutströpfchen sind die furchtbar nervige Musik (welche Rezensionen sprechen denn da von tollem Soundtrack?!) und die manchmal gewöhnungsbedürftige Steuerung, die mit zweitem Mini-Stick auf der PS2 eindeutig komfortabler war. Ansonsten kann man nur viel Spaß beim Rumrollen wünschen!

[Lars]

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