Game-Tipp

"Titan Quest"

published: 28.07.2006

„Titan Quest“ ist exklusiv für PC erhältlich.  (Foto: THQ) „Titan Quest“ ist exklusiv für PC erhältlich. (Foto: THQ)

Helden haben derzeit eine Renaissance - nicht nur die modernen wie Retter oder Soldaten, nein auch die antiken Vorbilder liegen wieder hoch im Kurs. Diese Tendenz zum Übermenschlichen, zum klassischen Gut-gegen- Böse-Spiel machen sich auch wieder vermehrt Computerspielehersteller zu Nutze. Da werden unter anderem in Strategiespielen mit vermeintlich historischem Hintergrund mythische Figuren bemüht, die wohl eher zur Literatur denn tatsächlich zur Historie gezählt werden können. Im Falle von „Titan Quest“ lassen wir die Strategie und Historizität jedoch links liegen und kümmern uns, ganz Action-Held, um das Wesentliche: Monster erledigen, die Bevölkerung retten und Schätze einsammeln. Doch warum eigentlich?

Also, es fing damit an, dass vor ziemlich langer Zeit die Titanen die Welt regiert haben, eine chaotische Truppe aus Elementen, die sich mit Feuer, Sturm, Erdbeben und so weiter auf der guten alten Erde austobten. Doch Zeus, seines Zeichens aufstrebender Nachwuchsgott, fand das gar nicht klasse und sperrte die Jungs ein, in so eine Art Hochsicherheitstrakt. Doch selbst ein göttliches Gefängnis ist eben nicht ausbruchssicher und da irgendjemand unvorsichtig war, sind die Titanen aus ihrem Luxusambiente entkommen. Jetzt muss ein Halbgott (na rate mal wer?) losziehen und die bösen Buben wieder einfangen, bevor sie zuviel Unheil anrichten. Das ist die Vorgeschichte von "Titan Quest".

Das Spiel ist grandios inszeniert, animiert und detailliert und bietet diverse Entwicklungsmöglichkeiten für unseren Helden. Es gibt neben dem Haupthandlungsstrang auch zahlreiche Nebenquesten, ebenso wie unterschiedliche Charakterklassen und Spezialfähigkeiten, was das Spiel insgesamt gut auch mehrfach spielbar macht. Da kann man dank der Meisterschaften eine von 28 Klassen ausüben und selbstverständlich seinen Charakter mit über 1000 verschiedenen Gegenständen ausrüsten. Das Spiel bietet gerade für Sammler und Jäger einen enormen Reiz, ganz im Stile von „Baldurs Gate“ auf der Konsole. Und damit man auch hier in den Genuss einer Koop-Kampagne kommt, gibt es einen Online-Multiplayer-Modus und zusätzlich noch einen Karteneditor. Natürlich ist das Spiel keine Innovation des Genres, aber es macht vom ersten Moment an Spaß und bietet über Stunden eine freudige Beschäftigung.

[Lars]

Amazon

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung