Game-Tipp

"Super-Bikes Riding Challenge"

published: 27.10.2006

„Super-Bikes Riding Challenge“ ist für PS2 und PC erhältlich. (Foto: Ubisoft)„Super-Bikes Riding Challenge“ ist für PS2 und PC erhältlich. (Foto: Ubisoft)

Motorradfahren hat immer noch dieses Flair: den Duft der großen Freiheit. Man ist nicht so eingeengt wie im Auto, kann sich den Wind um die Nase wehen lassen und einfach unabhängig sein - selbst der Verkehr bleibt hinter einem. Wer sich jedoch dieses Feeling auch als Simulation auf den heimischen PC holen möchte, der ist bis auf wenige Ausnahmen wie „MotoGP“ aufgeschmissen. Denn im Gegensatz zu den unzähligen Autorenn-Varianten erfreuen sich Motorrad-Rennspiele eines hohen Seltenheitswertes. Mit „Super-Bikes Riding Challenge“ belebt Ubisoft nun eine schon etwas ältere Reihe neu und versucht den nur geringfügig bedienten Markt aufzufrischen.

Aus technischer Sicht muss man den Herren auch einen durchaus akzeptablen Erfolg zusprechen, denn als Spieler kann man hier tatsächlich ein wenig des Bike-Flairs verspüren. Die mehr als 40 lizenzierten Originalfahrzeuge sind detailliert und technisch gut umgesetzt. Jedes Bike hat ein anderes Fahrverhalten. Allerdings sind die 15 Fahrstrecken größtenteils nicht lizenziert, von den echten Motorrad-Pokalen mal ganz abgesehen, die nämlich völlig fehlen. Dafür kann man aber durch virtuelle Alpen gleiten oder sich auf den Straßen von Metropolen wie Barcelona ein Rennen liefern. Wenn man jedoch meint, man können wie beim Autorennen einfach Gas geben und dann zur Not an der Bande entlangschleifen, hat man sich gehörig getäuscht, denn die Physik des Spiels ist Nahe am Original. Und so legt man sich bei einem zu kraftvollen Start schon mal längs auf den Asphalt und jede Bodenwelle wird mit 150 PS unter dem Hintern zur Sprungschanze. Zum Glück gibt es keine Schadenssimulation für Schürfungen und Knochenbrüche. Aua, das tut weh. Wer sich aber an die Regeln des Rennens (und des Straßenverkehrs) hält, der wird gut ins Spiel finden und an den Pokalen bzw. der Karriere seine Freude haben.

Warum jedoch funktioniert nur eine der beiden Optionen? Denn als Spieler kann man nicht hin und her schalten zwischen Pokalen und Karriere - aber irgendetwas werden die Entwickler sich dabei schon gedacht haben. Nur was? Zusätzlich fragt man sich, ob die Programmierer keine Zeit mehr hatten, sich mit ebensolcher Mühe wie sie die Bikes gerendert haben auch an Zuschauer und Strecken zu denken. Da aber auch jegliche Soundkulisse fehlt, gehe ich mal stark davon aus, man wollte uns mit derartigem Schnickschnack nicht vom Spiel ablenken. Nur leidet dadurch die Atmosphäre des Spiels wirkt etwas. Schade, denn so ist es nur mittelmäßig, da quasi in Rohform.

[Lars]

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www.super-bikes.com

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