Game-Tipp

"NFL Street 3"

published: 06.03.2007

„NFL Street 3“ ist für den PS2, Xbox und PSP erhältlich.  (Foto: EA ) „NFL Street 3“ ist für den PS2, Xbox und PSP erhältlich. (Foto: EA )

Gold findet man bekanntlich im Dreck und Straßen sind aus Dreck gebaut. So in der Art sang Marius Müller-Westernhagen bereits vor mehr als 25 Jahren und auch die Macher von EA BIG haben sich schon einige Male die sprichwörtlich goldene Nase auf der Straße verdient. Genauer gesagt mit Fun-Sport-Umsetzungen bekannter Mannschaftsportarten. Da gibt es NBA Street, das demnächst in den vierten Teil starten wird, oder FIFA Street und eben auch NFL Street, dessen nunmehr dritter Teil gerade in die Läden gekommen ist.


Wie bei den anderen Teilen auch, hat man den Sport der harten Männer weggeholt vom gepflegten, englischen Grün und ihn dorthin verfrachtet, wo echte Kerle zu finden sind - auf die Straße. Keine Pads, kein technischer Support, keine riesigen Stadien und keine Menschenmassen; nur ein paar Mann auf dem Spielfeld, egal ob Schrottplatz oder Hinterhof. Dabei können dann auch gerne mal Mülltonnen als Ersatzblocker herhalten oder Gemüsekisten zum Flip über die gegnerischen Reihen dienen. Selbst der Absprung von Seitenwänden und das Nutzen von Hindernissen ist erlaubt. Nichts ist unmöglich, solange nur das "Ei" in die Endzone des Gegners kommt.


Sehr schön dabei ist, dass NFL Street 3 eine Vielzahl an Spielvarianten und Modi bietet, wobei die Karriere des eigenen Teams im Vordergrund steht. Da geht es dann um Respekt, den man sich erstmal hart und mühselig erkämpfen muss. Die Luschen, die man zu Anfang hat, brauchen erst einmal ein Boot-Camp, bevor sie zu wirklichen Football-Tanks werden. Doch wenn man sich durch die ersten Spiele gezockt hat, dann wird es witzig. Da fliegen die Spieler über die gegnerischen Reihen, da spinnt sich der Quarterback aus dem Blitz und da setzt die Defense zum brutalen Tackle an. Je cooler die Moves, desto mehr Power und Respekt für das Team. Da braucht man keine Taktik-Frickelein, wie auf dem normalen Spielfeld, das hier ist direkter und spaßiger. Zusätzlich nutzt man einfach die Möglichkeit, sich mit Hilfe von in der Luft schwebenden Boni das eine oder andere Extra frei zu schalten, um dann schließlich den heißbegehrten Gamebreaker einzufahren. Hat man den durch Coolness auf dem Feld erst einmal erreicht, dann sieht es schlecht aus für den Gegner. Denn wie bei den anderen Teilen der „Street“-Serien ist der Gamebreaker so eine Art Superhelden-Move, mit dem Mann die Moral der Gegner in den Boden rammt, und sich selbst um einige Punkte mit einem die Physik komplett außer Acht lassenden Move nach vorne katapultiert. Das ist Hammer und macht richtig Laune. Diese Art Sportspiel ist angenehm unrealistisch und total überdreht. Yeah!

[Lars]

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