Game-Tipp

"Final Fantasy XII"

published: 13.03.2007

„Final Fantasy XII“ ist für die PS2 erhältlich. (Foto: Koch Media)„Final Fantasy XII“ ist für die PS2 erhältlich. (Foto: Koch Media)

Die „Final Fantasy“-Serie wird 20 Jahre alt. Das ist eine beachtliche Leistung für das japanische Rollenspiel, denn am Anfang sah es schlecht aus für das Entwicklerstudio, dessen Spiel „Final Fantasy“ 1987 zum Rettungsanker vor dem drohenden Untergang wurde. In mittlerweile zwölf Teilen – nicht eingerechnet die Umsetzungen und Ableger – bietet das Spiel alles, was einen Klassiker ausmachen sollte: ein innovatives Spielprinzip, immer neue Storylines und viele einzigartige Features, die man mit FF nun mal in Verbindung bringt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Serien, hat sich FF aber immer schon darauf besonnen, die Teile unabhängig von einander zu gestalten. Die Storys bauen nicht aufeinander auf und so kann man immer neu in die Serie einsteigen – obwohl gewisse Ähnlichkeiten und Cameo-Auftritte die Teile durchaus verbinden.

„Final Fantasy XII“ bietet genau hier eine Abweichung, denn anstatt um die meist im Fokus liegende Love-Story der beiden Hauptfiguren geht es diesmal fast ausschließlich um Macht und Intrige. Das kleine Königreich Dalmasca wird Opfer eines Machtspiels zwischen zwei Großmächten und dabei vom Imperium Archadia überrannt. Der Verrat am Königshaus kostet fast die ganze Herrscherfamilie das Leben, einzig Prinzessin Ashe taucht unter.

Sechs Jahre später ist das Land unter der Knute der Imperialen. Der Spieler übernimmt hier die Geschicke eines jungen Aufmüpfigen namens Vaan, der sich mit Diebereien und gelegentlichen Jagden am Leben und bei Laune hält. Selbstverständlich lässt die Story um den Verrat am König und die Wiederherstellung der Souveränität nicht lange auf sich warten und so schlittert man von einem Abenteuer ins nächste.

Harte Gegener warten auf dich. (Foto: Koch Media)Harte Gegener warten auf dich. (Foto: Koch Media)

Technisch bietet „FF XII“ alles, was man von der Serie gewohnt ist, und doch ist es irgendwie anders. Grafisch reizt das Spiel die PS2 voll aus, soundtechnisch hat man sich für die englische Sprachausgabe plus Untertitel entschieden, die Musik ist wie immer genial atmosphärisch - nur diesmal von einem anderen Komponisten, was puristische Fans irritieren könnte. Das Spiel bedarf wieder viel Zeit, da es sehr großflächig ist, man die Charaktere aus dem Nichts aufbauen muss, sich mit Hilfe von Lizenzen (für Waffen, Zauber etc.) weiterentwickelt und viele Aufgaben lösen kann.

Sehr hilfreich für Neulinge ist ein Echtzeit-Kampfsystem, das aber pausiert werden kann, damit man seine Figuren steuert. Hinzu kommt ein Gambit-System, bei dem man bestimmte Aktionen sozusagen programmiert, wie etwa die Auslösung eines Heilzaubers bei geringer Gesundheit. Dadurch kann man die Steuerung von drei Figuren gleichzeitig übernehmen, ohne völlig ins Chaos zu stürzen. Insgesamt bietet „FF XII“ viel Neues, eine Menge Altbewährtes und ein riesiges Arsenal an Abenteuern, die es durchzuspielen gilt. Von daher kann man als Rollenspielfan auch mit diesem Teil der Serie nichts falsch machen.

[Lars]

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www.finalfantasyxii.com

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