Game-Tipp

"Die Siedler"

published: 31.10.2007

"Die Siedler – Aufstieg eines Königreiches" ist für den PC erhältlich (Foto: Ubisoft)"Die Siedler – Aufstieg eines Königreiches" ist für den PC erhältlich (Foto: Ubisoft)

Seit 1993 gibt es sie bereits. Und sie sind ein ureigen deutsches Produkt. "Die Siedler" ist eines der ersten Spiele gewesen, dass den so genannten Wuselfaktor auf den Markt gebracht hat. Dabei handelt es sich um Spiele, die von einer Vielzahl an Interaktionen leben. Es sind Handels- oder Wirtschaftssimulationen, deren Reiz von der mehrstufigen Erzeugung von Waren ausgeht und die auf Läufer, Karren oder Träger als Transportmittel zwischen den Stationen zurückgreift. Bei einer Stadt aus mehreren Hundert Gebäuden kommen da schnell mal mehrere Tausend Spielfiguren auf dem Bildschirm zusammen. Und das ist dann gleich derart lustig anzuschauen, dass "Die Siedler" eine Menge Fans gewonnen hat und mittlerweile zum sechsten Teil der Serie ausholen darf.

In "Die Siedler – Aufstieg eines Königreiches" hat man sich dabei im Prinzip wieder an die Standards des Genres gehalten. So muss der Spieler die Rolle eines aufstrebenden Königs übernehmen, der nun seine Siedler ausschickt, um die Lande zu bevölkern. Dabei wird Korn angebaut, Holz gehackt, Stein gekloppt und natürlich werden Schafe und Rinder gezüchtet. Die fleißigen Wuseler machen daraus dann nach belieben Fleisch, Käse, Wolle, Brot, Häuser, Werkzeuge und was man sonst so braucht im Siedler-Dasein. Doch natürlich gibt es auch Bösewichte, wie Wikinger, Banditen oder fiese Barone, die einem das Siedeln schwer machen wollen und so greift man beherzt zum Erz, macht ein paar Schwerter und treibt den Halunken den Belzebub aus. Klar, dass man dafür auch ein paar echte Helden braucht, die in Form von Rittern das Spiel bevölkern und bei Erfolgen gerne neue Titel einsammeln.

Neu an diesem Teil sind dabei nicht nur die exzellente Grafik und die wirklich stimmungsvolle Atmosphäre, sondern ganz klar auch die diversen Klimazonen, die es dem Spieler erlauben, noch vielseitiger zu siedeln. Insgesamt haben sich die Macher mit der Reihe jedoch weit von den Anfängen entfernt. Mittlerweile ist das Gewusel reduziert worden, Träger gibt es nicht mehr, so dass nur noch die Bürger selbst wuseln. Des Weiteren ist das Produkt-System vereinfacht worden, so werden nur noch maximal zwei Schritte vom Rohstoff zum Endprodukt benötigt, nicht mehr drei oder gar vier. Und die militärische Kampagne hat etwas an Gewicht gewonnen, wodurch "Siedler" beim Spielen bisweilen an den knuffigen Bruder von "Age of Empires" erinnert, was dem Spaß- und dem Suchtfaktor aber keinen Abbruch tut. Das Spiel ist klasse gemacht, stimmig im Gesamteindruck und auf jeden Fall für alle Fans der Echtzeitstrategie mit Wusel-Einschlag bestens geeignet. Da sage ich nur: Schaffe, Schaffe, Königreichle baue!

[Lars]

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Links

http://siedler.de.ubi.com/

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