Game-Tipp

"The Legend Of Spyro"

published: 13.01.2008

"The Legend of Spyro: The Eternal Night" ist für PS2 und Wii erhältlich (Foto: Vivendi Universal)"The Legend of Spyro: The Eternal Night" ist für PS2 und Wii erhältlich (Foto: Vivendi Universal)

Man sieht es ihm nicht an, aber auch Spyro, der quirlige lila Drache mit seinem steten Begleiter Sparx, ist bereits ein alter Hase im Videospielgeschäft. Okay, er schafft zwar nicht Pacmans 25 Jahre, aber dieses Jahr wird er tatsächlich bereits zehn. Damit ist er seinem Kollegen Sonic nur ein Jahr hinterher und ein weiterer Vertreter der PlayStation-Generation virtueller Helden.

Nachdem die ersten Teile noch exklusiv für die alte PSOne rauskamen, gibt sich Spyro seit neuestem neben der PS2 auch für diverse Nintendo-Konsolen her, so auch für die Wii. Da sich die beiden Konsolen aber mehr oder minder auf dem gleichen grafischen Niveau befinden, entsteht kaum ein Vor- oder Nachteil. Nur die Steuerung ist auf der Wii (ganz typisch) auf die Nun-Chuk und Remote-Controller eingerichtet, während man auf der PS2 klassisch mit den Sticks spielt.

Ein Screenshot aus "The Legend of Spyro: The Eternal Night" (Foto: Vivendi Universal)Ein Screenshot aus "The Legend of Spyro: The Eternal Night" (Foto: Vivendi Universal)

Sonst hat sich bei Spyro nicht viel getan: Er spuckt Feuer (greift auch mal auf andere Elemente als Waffen zurück), hüpft, läuft, überwindet Hindernisse, löst Rätsel und kämpft gegen fiese Schurken. Die sind in "The Eternal Night" in eine vorraussehbare aber nette Storyline verpackt, die an "A New Beginning", den letzten Teil der Serie, anschließt.

Nachdem Spyro dort den bösen Drachen besiegt hat, der einem dunklen Meister diente, geht es in "The Eternal Night" weiter. Jetzt versucht ein anderer Oberschurke, dem dunklen Meister wieder zur Macht zu verhelfen. Unser leicht entzündlicher Held muss sich erneut aufmachen, um dies zu verhindern.

Der Fokus des Spiels liegt dabei ganz klar auf dem Jump'n'Run-Aspekt und nicht so sehr auf der Action, auch wenn man Spyros Atem mit einigen Extras aufpeppen kann. Es gilt, viel Geschicklichkeit zu beweisen, was auf der PS2 Fingerspitzengefühl, auf der Wii Körperkontrolle erfordert. Ansonsten ist "The Eternal Night" eine Weiterführung des Konzeptes von "A New Beginning". Nichts wesentlich Neues ist dazu gekommen. Das Spiel ist solides Jump'n'Run-Vergnügen, nicht mehr und nicht weniger.

Als Schmankerl gibt es dann noch zu berichten, dass Spyro und Co., wie auch schon im letzten Teil des Spiels, mächtig viel prominente Unterstützung erhalten haben. Die Stimmen der Figuren werden nämlich von niemandem Geringeren gesprochen als Frodo-Darsteller Elijah Wood als Spyro, dem als Dracula bekannten Gary Oldman als Ignitus und Billy West aus "Ren & Stimpy" als Sparx. Das ist leider ein Aufgebot von dem wir in der deutschen Synchronfassung nur halb so viel haben. Schade, aber das ist das Los der Lokalisierung.

[Lars]

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Links

www.spyrothedragon.com

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