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Game-Tipp

"WipEout Pulse"

published: 10.02.2008

"WipEout Pulse" ist für die PSP erhältlich (Foto: Sony Computer Entertainment)"WipEout Pulse" ist für die PSP erhältlich (Foto: Sony Computer Entertainment)

Unter den Rennspielen galt "WipEout" schon immer als Ausnahme, denn kein anderes Spiel versprach einen derartig waghalsigen Geschwindigkeitsrausch. Bereits seit 1995 donnern die Anti-Gravitations-Schiffe durch futuristische Kanäle und über riesige, utopische Canyons - und das mit 800 Sachen und ohne jede Rücksicht. Mit "WipEout" setzten die Sony-Entwickler ein stilbildendes Beispiel, wie Computerspiele aussehen konnten. Die Boliden rasten nur wenige Zentimeter über dem Boden der Techno-Canyons, der Cyberbeat aktueller Musikgrößen wie Chemical Brothers, Orbital oder Underworld dröhnte aus den Boxen und man vergaß, das man sich irgendwo Mitte der Neunziger Jahre in Deutschland befand. Vielmehr war man in das 21. Jahrhundert, zwischen Akira und Blade Runner eingetaucht und schoss in abgefahrenen Fliegern durch Tunnelröhren. Genial.

Nach dem riesigen Erfolg von "WipEout Pure" bietet Sony mit "WipEout Pulse" eine neue Auflage des Spiels um die fliegenden Jets, die auf der PSP mit irrer Geschwindigkeit durch die Zukunft schnellen. Das alles in futuristischem und kühl-technischem Design, wie man es von der Serie gewohnt ist. Dabei hat sich das Entwicklerteam auf die Stärken der Serie besonnen und in den Feinheiten das Spiel zu neuem Glanz verholfen. Das Grundprinzip bleibt dagegen unangetastet, so dass gerade auch alten Fans immer noch ein wenig nostalgisch wird beim Anblick der Boliden. Denn wieder sind die stromlinienförmigen Schiffe bis an die Zähne bewaffnet und es gilt, nicht nur der geschickteste Pilot, sondern gleichzeitig auch ein ruchloser Schütze zu sein, der nicht zögert, seine Gegner zu dematerialisieren. All das ist altbekannt.

Neuigkeiten dagegen sind im Spieldetail zu finden. So haben die Entwickler den Eliminations-Modus ein wenig verbessert, hier die Waffenoptionen aufgestockt, während diese in anderen Modi an Gewicht verlieren. Dazu kommen neue Waffen und Extras, um so den Kampf auszuweiten. In den klassischen Rennmodi, insbesondere im Carrier-Modus, hat man es dem Spieler erlaubt, mehr Variabilität ins Spiel zu bringen. Da sind wieder die vier Geschwindigkeitsklassen, erstmals auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und die Möglichkeit, verschiedene Wege zum Liga-Sieg zu gehen. Wer also auf einer Strecke nicht weiter kommt, der wählt erstmal eine andere. Hinzu kommen diverse neue Strecken – in genialer Optik – und ein paar witzige, neue Features wie etwa die Mag-Strips, mit denen es in "Pulse" möglich ist, auch an der Decke zu fahren, somit also auch Loopings zu schlagen und Wände zu erklimmen. Das macht das Streckendesign noch wahnsinniger.
Und schließlich war, angesichts der Online-Stärke der PSP klar, dass man sich wie schon bei "Pure" auch bei "Pulse" bereits zum Release diverse neue Inhalte als Download besorgen kann – unter anderem einige Teams, neue Fahrzeuge und massig Strecken. Da diese Inhalte kontinuierlich weiter aufgestockt werden, ist Rennspaß für Monate garantiert. Und da es jetzt auch endlich Online-Rennen gibt, bietet das Spiel die größte Herausforderung seit Bestehen der Serie.

[Lars]

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www.de.playstation.com

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